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Holzsteg mit Steinmole am See – und dahinter der Golfplatz, der sich gegen die Berge ausbreitet wie ein grünes Versprechen, das man gerne hält.

De Zalze Golf Club Stellenbosch: Golf zwischen Reben und einem Abschlag mitten im See

· Stellenbosch Local Municipality, Südafrika (-33.979, 18.819) · 9 Min Lesezeit · Monika Geisler

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De Zalze Golf Club Stellenbosch: Entdecke den 18-Loch-Championship-Golfplatz in den Cape Winelands mit Weinbergen, Bergpanorama und Signature Hole 13.

Die letzten Häuser von Kapstadt verschwinden hinter uns, die Strassen werden schmaler, die Berge rücken näher und irgendwann ziehen sich die ersten Weinreben an den Hängen entlang. Spätestens als sich der Geruch von warmer Erde, reifen Trauben und frisch gemähtem Gras mischt, ist klar: Jetzt sind wir wirklich in den Cape Winelands.

Wir sind in Stellenbosch, genauer gesagt im De Zalze Golf Club. Und diesmal wohnen wir sogar direkt auf dem Gelände. Unsere Unterkunft ist die neue De Zalze Lodge, die offiziell erst am 1. November ihre Türen für Gäste öffnen soll. Für uns bedeutet das: schon jetzt mittendrin statt nur daneben. Morgens fällt der erste Blick aufs Fairway, abends ist der Weg vom letzten Glas Wein zurück ins Zimmer angenehm kurz. Viel näher kann man diesem Platz und dem Weingenuss eigentlich kaum kommen.

Der Golfplatz gehört zu den Highlights der Cape Winelands rund um Stellenbosch und ist genau richtig für alle, die Golf und Wein gerne miteinander verbinden. Mal spielst du zwischen alten Bäumen, mal entlang des Blaauwklippen River, dann wieder öffnet sich der Blick weit über Reben und Berge. Schön anzusehen ist das alles. Wie viel Biss dahintersteckt, merken wir allerdings ziemlich schnell.

Golfer auf dem Zebrastreifen mit Golfbag geschultert
Auf dem Weg dorthin überqueren wir mit den Golfbags über der Schulter ganz gemächlich einen Zebrastreifen. Viel Zeit zum Ankommen bleibt allerdings nicht, denn kaum sind wir auf der anderen Seite, werden wir auch schon von den Caddies empfangen, die uns alle Last von den Schultern nehmen. Wortwörtlich!

De Zalze Golf Club: ein Platz aus drei ehemaligen Farmen

Kommen wir zuerst zu den Fakten, bevor wir uns wieder ein bisschen in Landschaft, Wein und unserem ganz eigenen De-Zalze-Gefühl verlieren.

Der 18-Loch-Championship-Course wurde vom südafrikanischen Golfarchitekten Peter Matkovich entworfen und um die Jahrtausendwende eröffnet. Statt zunächst 18 Löcher auf dem Reissbrett zu planen und die Landschaft anschliessend darum zu formen, machte Matkovich es andersherum. Er legte den Platz über drei ehemalige Farmen am Rand von Stellenbosch und liess sich von dem leiten, was bereits da war: vom Blaauwklippen River, von alten Bäumen, zwei grossen Wasserflächen und den Weinbergen ringsum.

Genau deshalb wirkt De Zalze bis heute so natürlich gewachsen. Der Platz drängt sich seiner Umgebung nicht auf, sondern nutzt sie. Und das merkt man spätestens dann, wenn Wasser, Bäume und Höhenunterschiede plötzlich nicht mehr nur schön aussehen, sondern ziemlich direkt in die eigene Scorekarte eingreifen.

Auch golfhistorisch hat De Zalze einiges zu erzählen. 2006 war der Platz gemeinsam mit dem Stellenbosch Golf Club Austragungsort der World Amateur Team Championships. Bei der Eisenhower Trophy der Männer stand damals unter anderem ein 17-jähriger Ire am Abschlag, dessen Name heute wohl jedem Golfer etwas sagt: Rory McIlroy.

Das weisse Clubhaus im Cape-Dutch-Stil mit seinem hohen Kamin und einer Trauerweide, deren Äste fast bis zur Terrasse reichen, ist der natürliche Ausgangspunkt jeder Runde. Von dort führt der Weg vorbei an der Driving Range, wo sich bereits die ersten Bälle in Richtung der bewaldeten Hügel und Rebzeilen verlieren, weiter zu den Abschlägen.

Auf dem Weg dorthin überqueren wir mit den Golfbags über der Schulter ganz gemächlich einen Zebrastreifen. Viel Zeit zum Ankommen bleibt allerdings nicht, denn kaum sind wir auf der anderen Seite, werden wir auch schon von den Caddies empfangen, die uns alle Last von den Schultern nehmen. Wortwörtlich!

Fairway mit weissen Häusern und Bergkulisse
Blick auf die erste Bahn vom Clubhaus aus: De Zalze spielt sich zwischen gepflegten Fairways, Cape-Dutch-Architektur und den Bergen rund um Stellenbosch.
weisse Häuser, grünes Fairway und ein GolfcartEin Golfcart am Fairway, dahinter Weingüter in weiss, der Alltag zwischen Reben und Grün.Panoramablick auf die erste SpielbahnDer Panoramablick auf die erste Spielbahn. Dahinter liegen die Appartements der neuen De Zalze Lodge in der wir zu Gast sind.Weite Golfbahn mit blauem Himmel mit Häusern am Fairwayrand hinter BunkernWohnen direkt am Fairway gehört auf De Zalze zum Konzept. Golfplatz und Estate gehen beinahe nahtlos ineinander über.Abschlagsschild Par 5 vor BergkulisseLoch 8 mit Bergkulisse: Hier zeigt sich De Zalze von seiner landschaftlich malerischen Seite.Fairway, Wasser und Berge bei schlechtem WetterSelbst unter schweren Wolken verliert De Zalze wenig von seinem Reiz. Das Wetter änderte quasi minütlich von Herbst zu Frühling.Wohnhäuser und golfer mit GolfcartGolfcart bereit, die weisse Villensiedlung wartet geduldig auf der anderen Seite.Schwung vor Tafelberg: Golfer in weiss-beigem Outfit beim Drive, dahinter die weissen Häuser des Clubs, die Berge von Stellenbosch – Golf hier ist einfach Landschaftsgenuss mit Handicap.ScreenshotBreites Fairway vor dem Bergmassiv der Cape Winelands und dem WasserhindernisBlick auf die 13. Grosszügig sieht das Fairway aus. Dass De Zalze trotzdem ordentlich Biss hat, merken wir spätestens beim nächsten Schlag.Golfer mit GolftascheGolfer trägt die Tasche durch Baumschatten, Weinberge glimmen dahinter.airway des De Zalze Golf Club zwischen alten Bäumen mit Blick auf die Cape Winelands.Alte Bäume rahmen die Spielbahnen ein und machen aus manchem Abschlag fast nebenbei ein kleines Landschaftsgemälde.Verkehrsschild «Squirrels have right of way»Die wahren Platzherren von De Zalze? Eindeutig die Eichhörnchen. Und die haben hier sogar offiziell Vorfahrt.Blick auf das Golf Grün mit roter FahneRote Fahne im Weinberg: Signature Hole mit Bergblick statt Meerblick.Golfer mit Golfcart auf dem De Zalze Golf Club in Stellenbosch, Südafrika.Bereit für den nächsten Einsatz: Unser Wilson-Equipment begleitet uns auch durch die Winelands. De Zalze liefert mit Länge, Wind und Wasser genügend Gelegenheit, es zu brauchen.Golfer auf dem Zebrastreifen mit Golfbag geschultertAuf dem Weg dorthin überqueren wir mit den Golfbags über der Schulter ganz gemächlich einen Zebrastreifen. Viel Zeit zum Ankommen bleibt allerdings nicht, denn kaum sind wir auf der anderen Seite, werden wir auch schon von den Caddies empfangen, die uns alle Last von den Schultern nehmen. Wortwörtlich!Das Clubhaus von De Zalze mit weisser Fassade und TrauerweideDas Clubhaus von De Zalze: weisse Fassade, Cape-Dutch-Charme und ein ziemlich guter Ausgangspunkt für 18 Löcher.Fairway mit weissen Häusern und BergkulisseBlick auf die erste Bahn vom Clubhaus aus: De Zalze spielt sich zwischen gepflegten Fairways, Cape-Dutch-Architektur und den Bergen rund um Stellenbosch.

De Zalze Golf Club: Schön anzusehen, aber mit ordentlich Biss

Schon nach den ersten Bahnen merken wir, dass die Landschaft auf De Zalze nicht einfach nur hübscher Hintergrund ist. Sie spielt mit. Wasser, alte Bäume, Höhenunterschiede und Wind mischen sich immer wieder in unsere Runde ein. Dazwischen öffnen sich weite Blicke auf die umliegenden Berge. Man möchte ständig stehen bleiben und schauen.

Die Fairways wirken auf den ersten Blick angenehm grosszügig, doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Wasser kommt auf zehn der 18 Löcher ins Spiel, der Blaauwklippen River auf fünf Bahnen. Und wir finden: De Zalze hat Biss. Vor allem hat der Platz Länge. Wer den Ball weit schlagen kann, darf das hier durchaus ausspielen.

Unter den Füssen fühlt es sich fast luxuriös an. Der Rasen ist dicht, sattgrün und so gepflegt, dass «grüner Teppich» ausnahmsweise keine journalistische Übertreibung ist. Fairways und Grüns präsentieren sich bei unserem Besuch in einem Zustand, bei dem man nach einem etwas grösser geratenen Divot fast ein schlechtes Gewissen bekommt.

Und dann sind da noch die heimlichen Platzherren. Eichhörnchen. Überall. Sie flitzen über die Fairways, sitzen unter den Bäumen und beobachten das Treiben mit bemerkenswerter Gelassenheit. Dass sie hier tatsächlich Vorfahrt geniessen, macht ein Verkehrsschild unmissverständlich klar: «Slow down! Squirrels have right of way.»

Spielerisch bleibt De Zalze abwechslungsreich. Mal wartet ein blinder Abschlag, mal fällt das Fairway deutlich ab, und rund um die Grüns liegen genügend Bunker, um den nächsten Schlag noch einmal spannend zu machen. Dazu kommen Wind und jenes Kap-Wetter, das zwischendurch gerne mal Regen über die Runde schickt. Die Bahnen schmiegen sich so selbstverständlich in das Gelände, dass tatsächlich kaum ein Loch dem anderen gleicht.

Und eines davon werden wir so schnell ohnehin nicht vergessen.

Das Signature Hole 13 des De Zalze Golf Club: Abschlag mitten im See

Holzsteg mit Steinmole am See – und dahinter der Golfplatz, der sich gegen die Berge ausbreitet wie ein grünes Versprechen, das man gerne hält.
Holzsteg und Steinmole rahmen das Abschlag-Theater: Berge, Grün, Wasser, Weingegend.

Das fotografische und golferische Herzstück unserer Runde und jenes Loch, das De Zalze selbst als sein Signature Hole bezeichnet. Über einen langen Holzsteg laufen wir hinaus zu den Abschlägen auf einer kleinen, mit Natursteinen eingefassten Insel mitten im See. Vor uns erst einmal: Wasser. Dahinter zieht sich das Fairway im Dogleg nach links, darüber erheben sich die Berge der Winelands.

Offiziell ist die 13 ein kurzes Par 4, je nach Abschlag zwischen 215 und 299 Metern. Inoffiziell ist sie eine ziemlich effektive Methode, um herauszufinden, wie ehrlich man mit sich selbst über die eigene Schlaglänge ist. Wer mutig ist, schneidet einen Teil des Sees ab und verkürzt damit den zweiten Schlag deutlich. Wer es lieber etwas entspannter angeht, hält sich rechts und spielt aufs Fairway.

Am Rand sitzen Kinder und angeln. Nach Fischen oder nach versenkten Golfbällen, da sind wir uns nicht ganz sicher. Beides wäre hier vermutlich erfolgreich.

Dazu begleitet uns dieses schwere, leicht dramatische Licht des frühen Abends. Die Dämmerung ist nicht mehr weit, und am Himmel kündigt sich bereits der nächste Wetterumschwung an. Für ein paar Minuten wirkt es fast so, als hätte sich genau dieser Augenblick nur für dieses eine Foto zurechtgelegt. Für uns, für unsere Kamera und dafür, euch später zeigen zu können, wie besonders sich die 13 in diesem Moment angefühlt hat.

Am Tee selbst wird es erstaunlich still. Vielleicht auch nur in unserem Kopf. Genau das lieben wir an solchen Löchern. Sie machen etwas mit einem. Wie mutig wollen wir sein? Tief durchatmen, Schläger ansetzen und hoffen, dass die eigene Tagesform mit der Schönheit dieses Lochs halbwegs mithalten kann.

Für uns ist die 13 genau so ein Golfmoment, der bleibt. Wegen dieses Kribbelns kurz vor dem Abschlag, wenn für ein paar Sekunden nur noch Ball, Wasser und diese unglaubliche Szenerie zählen. Vielleicht ist es genau das, was wir uns von einer Golfreise wünschen. Nicht einfach einen weiteren Platz gespielt, sondern einen dieser seltenen Augenblicke erlebt zu haben, die man später sofort wieder vor Augen hat.

Wir sind froh, dass wir genau diesen Moment selbst erleben durften. Und wenn dieser Artikel am Ende eines schafft, dann hoffentlich das: euch Lust darauf zu machen, irgendwann selbst auf dieser kleinen Insel zu stehen, aufzuteen und euren ganz eigenen De-Zalze-Moment mitzunehmen.

Signature Hole De Zalze Golf in der DämmerungEiner dieser Abschläge, für die man Golfreisen macht: Loch 13 liegt mitten im See, die Berge der Winelands gleich dahinter.Fairway mit weissen Häusern und BergkulisseBlick auf die erste Bahn vom Clubhaus aus: De Zalze spielt sich zwischen gepflegten Fairways, Cape-Dutch-Architektur und den Bergen rund um Stellenbosch.Golfbahn des De Zalze Golf ClubWeingüter und Golfplatz verschwimmen an Südafrikas Horizont, während das Leben hier einfach grüner aussieht.Blick über Grün und BergeGrüner Teppich mit Bergblick. Bei unserem Besuch präsentieren sich Fairways und Grüns in bemerkenswertem Zustand.Loch 13 in De Zalze: Distanzen fuer alle Farben – und die Frage, ob man durchs Wasser traaut.299 Meter von Gelb, 268 von Weiss, 240 von Blau und 215 von Rot. Die Zahlen sind klar. Wie viel Wasser man sich zutraut, ist eine andere Frage.Golfplatz und weisse Wohnhäuser auf dem De Zalze Estate in Stellenbosch.Golf ist hier Teil der Landschaft. Die Fairways ziehen sich direkt durch das weitläufige De Zalze Estate.Bergblick zwischen Bäumen auf den Golfplatz mit GolfwagenGolfer im Anschlag mit Table Mountain im Rücken, die Weingärten warten auf bessere Zeiten.Golfer am Wasser im AbendlichtFairway mit Aussicht: De Zalze fordert zwischen Seen und Berg zum Spiel auf.Wasser bis zum Horizont, eine Flagge im Grünen – dann merkst du erst, wo das Fairway anfängt.Erst einmal Wasser. Und irgendwo dahinter wartet das Fairway. Willkommen an der 13.

De Zalze Golf Club: Leckeres Sushi mit Stellenbosch-Wein

Auch das Clubhaus passt ziemlich gut zu De Zalze. Statt schwerer Golfclub-Nostalgie erwartet dich hier modernes Winelands-Gefühl mit grossen Fenstern, Terrassen und weitem Blick über die Fairways bis zu den Helderberg Mountains. Genau die Art von Ort, an dem man nach 18 Löchern eigentlich nur kurz etwas trinken möchte und dann auf der Sunset Terrace länger sitzen bleibt als geplant. Allein der Blick über das Anwesen ist Grund genug dafür.

Kulinarisch läuft bei unserem Besuch allerdings nicht alles so, wie man es hier gewohnt ist. Das Team befindet sich gerade in einer schwierigen Übergangsphase. Wie uns unser Kellner erzählt, ist der Koch erst vor wenigen Wochen völlig unerwartet verstorben. Entsprechend ist die Karte momentan deutlich reduziert und konzentriert sich vor allem auf Pizza und Sushi. Normalerweise steht Lievens für unkomplizierte Clubhouse-Küche mit Burgern, klassischen Gerichten und asiatischen Einflüssen, während De Kombuis etwas eleganter auftritt.

Wir entscheiden uns für Sushi statt Pizza und sind ehrlich gesagt überrascht, wie gut es ist. Vor uns stehen zwei üppig belegte Platten mit Rolls, Nigiri und knusprigen Varianten. Lachs und Garnele treffen auf Avocado, Frühlingszwiebeln, cremige Toppings und leicht pikante Saucen. Besonders die warmen Rolls haben es uns angetan: aussen knusprig, innen weich und saftig.

Als echte Sushi-Liebhaber sind wir bei so etwas durchaus kritisch. Hier allerdings völlig zu Unrecht. Das war deutlich besser, als wir es in einem Golfclub erwartet hätten. Oder, wie man auf Afrikaans sagt: «beter as verwag». Besser als erwartet trifft es ziemlich genau.

Dazu ein Glas Stellenbosch-Wein, die Golfschuhe noch an den Füssen und draussen der Blick über den Platz. Der schlechte Schlag von vorhin wird dadurch zwar nicht besser. Aber erstaunlich schnell unwichtiger.

Moderne Clubanlage mit weisser Fassade und dunklem Dach, grosse Fenster zur Rasenflaeche – hier wird Golf ernsthaft, aber ohne Gestuempel zelebriert.
Moderne Clubanlage in den Winelands: Hier trifft südafrikanische Eleganz auf Golf ohne Schnörkel.
Sushi und Wein mit Blick auf die Weinberge: so sieht eine Runde De Zalze aus.Wein statt Wasser nach der Runde: De Zalze lässt dich wählen.

De Zalze Stellenbosch: Golf Club, Weingut und Lodge auf einem Anwesen

Was wir erst vor Ort so richtig verstehen: De Zalze ist kein einzelner Betrieb, sondern eher ein kleines Universum für sich. Golfclub, Weingut und auch unsere Unterkunft liegen zwar auf demselben Areal, werden aber unabhängig voneinander geführt. Für uns als Gäste fühlt sich trotzdem alles angenehm nah beieinander an. Vom Fairway geht es zum Wein und später zurück in die Lodge, ohne dass man das Gefühl hat, den Ort wirklich zu verlassen.

Was den Golfplatz betrifft, führte Golf Digest South Africa De Zalze 2024 in seinen Top 100 auf Rang 31. Ein Ranking, das wir nicht überbewerten würden, das aber zeigt, dass der Platz auch abseits seines guten Aussehens sportlich ernst zu nehmen ist.

Für Golfer aus der Schweiz kommt ein weiterer ziemlich überzeugender Grund hinzu. Wenn zu Hause der Winter die Golfsaison ausbremst, ist in Südafrika Sommer. Kapstadt und die Cape Winelands lassen sich problemlos miteinander verbinden, die Wege zwischen Golfplätzen, Weingütern und Restaurants sind angenehm kurz, und nach der Runde wartet statt Club-Sandwich im Nieselregen ziemlich oft ein Glas Stellenbosch-Wein mit Bergblick.

Genau hier verstehen wir, warum Stellenbosch für einen Golfurlaub so gut funktioniert. Golf, Wein, Kulinarik und Landschaft greifen ganz selbstverständlich ineinander. De Zalze allein ist schon eine Reise wert. Zusammen mit den Weingütern, Restaurants und weiteren Golfplätzen der Cape Winelands wird daraus aber genau jene Art von Golfurlaub, die wir mögen:

Golf ist der Grund zu kommen, aber längst nicht der einzige Grund zu bleiben.

De Zalze Golf(oeffnet eine externe Seite)

Impressionen von De Zalze Golf Club

Winelands Golf Lodges & Spa: komfortable Unterkunft mit Blick auf Grünanlagen und Berge.De Zalze zwischen Rebstock und Grün: Südafrika schreibt Golfgeschichte.Moderne Clubanlage mit weisser Fassade und dunklem Dach, grosse Fenster zur Rasenflaeche – hier wird Golf ernsthaft, aber ohne Gestuempel zelebriert.Die Clubanlage thront über dem Platz: Moderne Architektur trifft Cape Winelands, Eleganz ohne Schnörkel.Abschlag eins am Morgen: De Zalze empfängt dich zwischen Weinbergen und Naturidyll.Holzsteg mit Steinmole am See – und dahinter der Golfplatz, der sich gegen die Berge ausbreitet wie ein grünes Versprechen, das man gerne hält.Steg ins Grüne: Hole 13 wartet auf der anderen Seite, Stellenbosch hält Wort.Signature Hole De Zalze Golf in der DämmerungEiner dieser Abschläge, für die man Golfreisen macht: Loch 13 liegt mitten im See, die Berge der Winelands gleich dahinter.Fairway mit weissen Häusern und BergkulisseBlick auf die erste Bahn vom Clubhaus aus: De Zalze spielt sich zwischen gepflegten Fairways, Cape-Dutch-Architektur und den Bergen rund um Stellenbosch.Golfbahn des De Zalze Golf ClubWeite Weinberge bis zum Horizont, während vorne Golfer ihr Spiel geniessen.Das Clubhaus von De Zalze mit weisser Fassade und TrauerweideDas Clubhaus von De Zalze: weisse Fassade, Cape-Dutch-Charme und ein ziemlich guter Ausgangspunkt für 18 Löcher.Fairway mit Tafelberg-artiger BergsilhouetteManchmal ist der schwierigste Teil der Runde, den Blick wieder vom Bergpanorama zurück zum Ball zu bekommen.Loch 13 in De Zalze: Distanzen fuer alle Farben – und die Frage, ob man durchs Wasser traaut.299 Meter von Gelb, 268 von Weiss, 240 von Blau und 215 von Rot. Die Zahlen sind klar. Wie viel Wasser man sich zutraut, ist eine andere Frage.Wasser bis zum Horizont, eine Flagge im Grünen – dann merkst du erst, wo das Fairway anfängt.Erst einmal Wasser. Und irgendwo dahinter wartet das Fairway. Willkommen an der 13.Golfplatz und weisse Wohnhäuser auf dem De Zalze Estate in Stellenbosch.Golf ist hier Teil der Landschaft. Die Fairways ziehen sich direkt durch das weitläufige De Zalze Estate.Bergblick zwischen Bäumen auf den Golfplatz mit GolfwagenBerg als Zuschauer, Weiden als Rahmen, Golf dazwischen.Golfer am Wasser im AbendlichtGolfer auf dem Grün, hinter ihr spiegelt sich die Cape Winelands in stillem Wasser.Blick über Grün und BergeGrüner Teppich mit Bergblick. Bei unserem Besuch präsentieren sich Fairways und Grüns in bemerkenswertem Zustand.Golfer mit Golfcart auf dem De Zalze Golf Club in Stellenbosch, Südafrika.Bereit für den nächsten Einsatz: Unser Wilson-Equipment begleitet uns auch durch die Winelands. De Zalze liefert mit Länge, Wind und Wasser genügend Gelegenheit, es zu brauchen.Blick auf das Golf Grün mit roter FahneRote Fahne inmitten von Weinbergen und Tafelberg-Panorama: hier spielt man nicht nur Golf.airway des De Zalze Golf Club zwischen alten Bäumen mit Blick auf die Cape Winelands.Alte Bäume rahmen die Spielbahnen ein und machen aus manchem Abschlag fast nebenbei ein kleines Landschaftsgemälde.Golfer mit GolftascheZur achtzehn Loch durch Weinberge: der Weg ist hier Teil des Erlebnis.Breites Fairway vor dem Bergmassiv der Cape Winelands und dem WasserhindernisBlick auf die 13. Grosszügig sieht das Fairway aus. Dass De Zalze trotzdem ordentlich Biss hat, merken wir spätestens beim nächsten Schlag.Schwung vor Tafelberg: Golfer in weiss-beigem Outfit beim Drive, dahinter die weissen Häuser des Clubs, die Berge von Stellenbosch – Golf hier ist einfach Landschaftsgenuss mit Handicap.ScreenshotWohnhäuser und golfer mit GolfcartGolfcart am Fairway, weisse Häuser im Hintergrund, eine Spielerin in der Ferne.Fairway, Wasser und Berge bei schlechtem WetterSelbst unter schweren Wolken verliert De Zalze wenig von seinem Reiz. Das Wetter änderte quasi minütlich von Herbst zu Frühling.Abschlagsschild Par 5 vor BergkulisseBahn 8 im Angesicht der Stellenbosch-Berge: Par 5, Stroke 15, die Entfernung ist nebensächlich.Weite Golfbahn mit blauem Himmel mit Häusern am Fairwayrand hinter BunkernWohnen direkt am Fairway gehört auf De Zalze zum Konzept. Golfplatz und Estate gehen beinahe nahtlos ineinander über.Panoramablick auf die erste SpielbahnDer Panoramablick auf die erste Spielbahn. Dahinter liegen die Appartements der neuen De Zalze Lodge in der wir zu Gast sind.weisse Häuser, grünes Fairway und ein GolfcartHeimelige Architektur hinter dem grünen Teppich, dafür ein Golfcart im Schilf: De Zalze kennt Kontraste.Holzsteg und See von Loch 13Der Weg zum wohl berühmtesten Abschlag von De Zalze führt übers Wasser. Und spätestens hier steigt dieses kleine golferische Kribbeln wieder.