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Blaues Becken auf dunkler Holzterrasse, dahinter Fynbos-Weite und eine Lagune – die Berge im Nebel wirken wie eine sanfte Drohung, sich doch mal zu entspannen.

Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus: Eco-Luxus zwischen Fynbos und Lagune

· Hermanus · Stanford · 11 Min Lesezeit · Monika Geisler

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Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus: Eco-Luxus zwischen Fynbos und Lagune. Entdecke Suiten, Kulinarik, Spa und Naturerlebnisse im Overberg.

Rund 90 Minuten von Kapstadt entfernt, sowie 30 Minuten von Hermanus und dem Hemel-en-Aarde Valley, liegt Stanford, ein kleines Dorf mit viel Charakter und wenig Getöse. Genau das Richtige als Gegengewicht zu ein paar intensiven Tagen mit Cape-Town-Programm.

Stanford ist eines dieser Dörfer, die wirken, als hätte jemand die Zeit ein wenig langsamer gestellt. Am Fluss gelegen, umgeben von grünen Wiesen, sanften Hügeln und dieser stillen Weite des Overberg, besitzt der Ort eine fast literarische Idylle, irgendwo zwischen Landroman, Wochenendflucht und südafrikanischem Bilderbuch.

Die Mosaic Lagoon Lodge liegt direkt am Rand der Hermanus Lagoon. Der Klein River fliesst hier träge Richtung Meer, die Kleinrivier Mountains spiegeln sich im Wasser, und an manchen Morgen hängt der Nebel so tief über den Feuchtgebieten, dass man sich fragt, ob man noch in Südafrika oder den schottischen Highlands befindet. .

Die Lodge befindet sich ausserhalb von Stanford, eingebettet in das Schutzgebiet der Walker Bay Fynbos Conservancy, irgendwo zwischen Milkwood-Wäldern, Bergen und Meer. Durch ihre Lage an der Cape Whale Coast ist sie für uns der perfekte Ausgangspunkt, um noch ein bisschen mehr von dieser Ecke Südafrikas mitzunehmen. Wenn du Lust auf Meer hast, kannst du Wale beobachten, auf Bootstour gehen oder dich beim Haikäfigtauchen den etwas grösseren Bewohnern des Atlantiks nähern. Und falls dir danach eher nach einem Glas Wein als nach Adrenalin ist, wartet die Weinregion des Overberg praktisch um die Ecke. Nur wenige Minuten von der Lodge entfernt liegt das deutsch geführte Weingut Springfontein. Wenn du auf hochwertig biologisch erzeugte Weine stehst, lohnt sich ein Tasting

Safari-Fahrzeug unterwegs durch das Fynbos-Reservat der Mosaic Lagoon Lodge
Keine klassische Safari und genau deshalb spannend: Hier fährt man los, um die leisen Seiten Südafrikas kennenzulernen. Keine Big 5, dafür aber pure Natur.
Gast auf dem Weg durch den Milkwood-Wald der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusEin paar Schritte und man ist mittendrin. Die Suiten verstecken sich zwischen alten Milkwood-Bäumen und viel Grün.Suite der Mosaic Lagoon Lodge zwischen Milkwood-Bäumen bei Stanford SüdafrikaDer Weg zur Suite führt durch dichtes Grün, die Natur trägt hier das Sagen.Garten und einheimische Pflanzen der Mosaic Lagoon Lodge bei StanfordSelbst rund um die Lodge bleibt die Landschaft Hauptdarstellerin. Gepflegt, aber niemals glattgebügelt.Holz-Weg mit orangenen BlumenEin kleines Schild weist den Weg, der Rest ergibt sich zwischen den Bäumen. Unsere Suite liegt dort, wo der Milkwood-Wald am dichtesten wirkt.

Keine klassische Safari-Lodge, sondern eine Eco-Lodge im Overberg

Und ganz wichtig: Dei Mosaic Lagoon Lodge ist keine Safari-Lodge im klassischen südafrikanischen Sinn. Es gibt keine Big Five, keine Löwen, die morgens vor der Terrasse liegen, und keinen Ranger, den man braucht, um vom Zimmer zum Frühstück zu kommen. Mosaic ist vielmehr ein Naturrefugium inmitten der einzigartigen Landschaft des Cape Floral Kingdom. Das Schutzgebiet umfasst rund 933 Hektar Fynbos- und Milkwood-Landschaft und grenzt an die Walker Bay mit ihren Dünen und dem Atlantik. Hier kann man auf eigene Faust wandern, durch den Wald streifen und einfach loslaufen, ohne ständig darüber nachdenken zu müssen, wer hier gerade wen beobachtet.

Wir kommen mit dem Taxi aus Hermanus und fahren hinter dem Tor erst einmal eine gefühlt kilometerlange Zufahrt entlang. Kein Portier inszeniert hier den grossen Empfang, wie man es von so mancher 5-Sterne-Adresse in Südafrika kennt. Nicht falsch verstehen: Unser Gepäck wird uns selbstverständlich abgenommen. Wir meinen das eher sinnbildlich.

Die All-inclusive-Fünf-Sterne-Eco-Lodge setzt auf Ruhe, Naturverbundenheit und das bewusste Eintauchen in ihre Umgebung. Nachhaltigkeit ist hier kein hübsches Etikett, sondern Teil des Konzepts. Und das geht weit über ein paar gut gemeinte Details hinaus. In diesem geschützten Gebiet darf nicht einfach gebaut oder erweitert werden. Wie uns Inhaberin Maryke erzählt, ist genau das unveränderlich. Sie hat das Anwesen 2019 gekauft, mit dem Ziel, diesen besonderen Ort so zu bewahren, wie er ist.

Gelber Webervogel mit seinem Nest
Ein strahlend gelber Webervogel baut sein Nest mitten in der Lodge.

Ankommen in der Mosaic Lagoon Lodge

Schon bei der Ankunft wird das Tempo automatisch langsamer. Wir werden herzlich empfangen und bekommen eine heisse Schokolade als Welcome Drink. Noch bevor wir richtig angekommen sind, fällt uns die Vogelwelt auf. Mitten in der Lodge haben sich gelbe Webervögel ihr Zuhause gebaut. Ihre kunstvoll geflochtenen Nester hängen in den Bäumen, teils so niedrig, dass ich mit meinen 1,60 Metern fast auf Augenhöhe hineinschauen kann. Überall zwitschert, flattert und raschelt es. Man sitzt mit der warmen Tasse in der Hand da, schaut hinaus und merkt ziemlich schnell: Hier gibt die Natur den Takt vor.

Gerade das macht die Mosaic Lagoon Lodge so besonders. Es geht weniger um Safari als um Natur, Pflanzenwelt und Vögel. Um Ruhe. Um dieses herrliche Gefühl, irgendwo im Nirgendwo angekommen zu sein und trotzdem nur rund zwei Stunden von Kapstadt entfernt zu sein.

Irgendwo im Nirgendwo

Die Lodge selbst ist überraschend klein. Gerade einmal fünf Suiten, Bungalows, Cottages, Häuschen oder wie auch immer man die kleinen Refugien nennen möchte, verstecken sich zwischen alten Milkwood-Bäumen, eingebettet in ein Anwesen mit rund 1’000 Hektar Fynbos- und Milkwood-Landschaft sowie etwa 3,5 Kilometern Uferlinie an der Lagune. Stein, Glas, Holz und Reet bestimmen das Bild, dazu private Terrassen und der direkte Blick hinaus in die Natur. Es fühlt sich fast so an, als hätte jemand fünf kleine Rückzugsorte vorsichtig im Wald verteilt und danach beschlossen, die Umgebung möglichst in Ruhe zu lassen.

Schon der Weg zu unserem Häuschen gefällt uns: Ein schmaler Holzsteg führt mitten durchs dichte Grün, orangefarbene Blüten leuchten am Wegesrand und knorrige Äste hängen so tief, dass das Schild «Mind your head» durchaus ernst gemeint ist.

Holz-Weg mit orangenen Blumen
Ein kleines Schild weist den Weg, der Rest ergibt sich zwischen den Bäumen. Unsere Suite liegt dort, wo der Milkwood-Wald am dichtesten wirkt.

Unsere Suite ist eine Lodge mit Logenplatz

Die Innenräume unserer Suite strahlen eine gemütliche Wärme aus, die bei unserem kühlen und ziemlich nassen Aufenthalt genau richtig kommt. Im Mittelpunkt steht das grosszügige Kingsize-Bett, umhüllt von einem luftigen Moskitonetz. Dazu kommen ein bequemer Sitzbereich und ein kleiner Pelletofen, der dafür sorgt, dass es drinnen behaglich bleibt, während draussen Regen und Nebel durch den Milkwood-Wald ziehen. Zugegeben, die Heizdecke im Bett hatte mich auch ziemlich schnell begeistert.

Mein Lieblingsplatz ist allerdings das Badezimmer. Unter dem hohen Reetdach steht eine grosse, freistehende Badewanne vor einer massiven Natursteinwand. Runde, geflochtene Wanddekorationen, rohe Holzbalken, Körbe und ein kleiner, knallgrüner Holzhocker sorgen dafür, dass hier nichts nach durchgestyltem Einheitsluxus aussieht. Alles wirkt handgemacht, warm und ein bisschen unperfekt. Ein bisschen Safari-Lodge, ein bisschen Waldhütte, ziemlich viel Afrika und vor allem sehr persönlicher Luxus.

Und dann sind da diese Kleinigkeiten, die wir mögen. Eine Flasche südafrikanischer Raka-Wein steht mit Gläsern bereit, dazu eine kleine Karaffe Portwein. Letztere wird tatsächlich täglich wieder aufgefüllt, falls man am Vorabend etwas grosszügiger zugeschlagen hat. Überhaupt scheint Sherry oder Portwein in Südafrikas Lodges so etwas wie ein kleines Ritual zu sein. Wir beginnen langsam, uns daran zu gewöhnen.

Aussicht aus der Mosaic Lagoon Lodge auf Fynbos und Overberg-Berge
in Blick, bei dem man gerne noch einen Kaffee bestellt und den Tagesplan ein bisschen nach hinten schiebt.

Durch die grossen Fenster schauen wir direkt ins Dickicht. Fast so, als hätte man unser Häuschen vorsichtig zwischen die Bäume geschoben und anschliessend beschlossen, möglichst wenig an der Umgebung zu verändern. Die private Terrasse wird schnell zu einem dieser Plätze, an denen man eigentlich nur kurz sitzen möchte und dann doch bleibt. Mit einer heissen Tasse in der Hand sitzen wir im Adirondack Chair und schauen hinaus auf eine Landschaft, die gerade andere Pläne hat als wir.

Und vielleicht ist genau das hier der wahre Luxus: die Ruhe, die Privatsphäre und dieses seltene Gefühl, für ein paar Tage ein kleines bisschen aus der Welt verschwunden zu sein.

Rohbau trifft Textilkunst – Steinmauern umarmen dich, während die Lagune durchs Fenster winkt.Steinwände rahmen den Blick auf die Lagune, während die Natur sanft ins Zimmer eindringt.Wohnbereich einer Suite mit Naturstein und grossen Fenstern in der Mosaic Lagoon LodgeSteinfassade und Ausblick auf die Lagune: Im Wohnbereich sitzt man hier fast draussen.Naturstein an der Wand, weisse Wanne davor – und dann dieser grüne Hocker, der einen fast zum Lachen bringt.Naturstein trifft Minimalismus: Badezimmer der Mosaic Lagoon Lodge mit afrikanischem Chic.Badezimmer hocker in grünGrüner Hocker als stille Anekdote: Klorolle trifft Weidenkorb.Holz-Weg mit orangenen BlumenEin kleines Schild weist den Weg, der Rest ergibt sich zwischen den Bäumen. Unsere Suite liegt dort, wo der Milkwood-Wald am dichtesten wirkt.Garten und einheimische Pflanzen der Mosaic Lagoon Lodge bei StanfordSelbst rund um die Lodge bleibt die Landschaft Hauptdarstellerin. Gepflegt, aber niemals glattgebügelt.Handgeschriebene Wetterprognose auf dem Mosaic-Briefpapier – «Life is not about waiting for the storm to pass» – die Lodge liest dir das Wetter vor wie eine Freundin.Die kleinen Dinge machen den Unterschied. Bei nur fünf Suiten bleibt genügend Raum für persönliche Gesten.Blaues Becken auf dunkler Holzterrasse, dahinter Fynbos-Weite und eine Lagune – die Berge im Nebel wirken wie eine sanfte Drohung, sich doch mal zu entspannen.Pool mit Blick auf die Walker Bay; die Berge bleiben bescheiden im Nebel.Raka Rotwein in einer Suite der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusSüdafrika im Zimmer: Raka-Wein gehört zu den kleinen Genussmomenten, die uns hier durch die Regentage begleitet haben.

Mosaic Lagoon Lodge: Kajak, Nature Walks & Whale Watching

Und dann ist da diese Lage: die Lagune auf der einen Seite, Walker Bay und Atlantik auf der anderen, dahinter die Berge des Overberg. Wer Action möchte, steigt ins Kajak, geht auf eine geführte Fynbos-Tour oder fährt zum Strand. Wer gerade überhaupt nichts möchte, setzt sich mit einem Glas südafrikanischen Wein auf die Terrasse, verschwindet im Milkwood Spa oder hört einfach dem Regen im Blätterdach zu.

Und genau diese Seite von Mosaic haben wir kennengelernt. Nur etwas anders, als man sie sich auf den Hochglanzbildern vielleicht vorstellt. Denn das Wetter hatte beschlossen, während unseres Aufenthalts nicht mitzuspielen. Es war, sagen wir es, wie es war: nass, kalt, grau und ziemlich dunkel. Dicke Wolken hingen tief über der Lagune, Nebel zog durch die Landschaft, der Regen trommelte auf die Dächer und der Milkwood-Wald wirkte plötzlich noch dichter und verwunschener.

Vielleicht liegt aber genau darin ein Teil des besonderen Reizes dieser Lodge. Hier muss nicht jeder Tag mit Erlebnissen vollgepackt werden. Es gibt Raum zum Runterkommen, Durchatmen und Nichtstun, ohne dabei das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Und manchmal besteht das schönste Naturerlebnis eben nicht darin, mit dem Kajak über die Lagune zu paddeln, sondern einfach im Trockenen zu sitzen und ihr beim Verschwinden im Nebel zuzusehen.

Guide bei einer Fynbos-Safari der Mosaic Lagoon Lodge im Western Cape
Unser Guide Vitalis bei einer Nature-Safari am offenen Safari-Fahrzeug
Frau mit Weinglas am Safari-Jeep mit AussichtGlas Wein, Blick ins Tal – von der Safari-Veranda aus lässt sich die Weite besser ertragen.Panoramablick über das Fynbos-Reservat der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusFast tausend Hektar Natur und am Horizont die Berge des Overberg. Platz ist hier definitiv kein Luxusproblem.
Hand hält eine gelbe Stabheuschrecke in der Mosaic-Jacke – Natur zum Anfassen statt zum Fotografieren.Hand hält gelbe Stabheuschrecke: Natur in der Nähe erleben, nicht nur betrachten.Fynbos-Knospen mit Rotbraun und Creme – wer hinschaut, sieht: Das Spektakel spielt sich auch im Kleinsten ab.Wer genauer hinschaut, merkt schnell: Die eigentliche Hauptrolle bei Mosaic spielt die Natur.Offenes Safari-Fahrzeug der Mosaic Lagoon Lodge für geführte Fynbos-TourenSafari, nur anders. Statt Löwen und Elefanten geht es hier mit dem offenen Fahrzeug hinein in die Welt des Fynbos.Hermanus Lagoon und Fynbos-Landschaft bei der Mosaic Lagoon LodgeBlick durch die Lodge auf Lagune und Fynbos: Hier verschmelzen Luxus und Wildnis.Guide bereitet Afternoon-Snack zuAfternoon-Snack in der Wildnis: Der Guide packt aus, während Fynbos flüstert.Fynbos-Vegetation mit SpinnennestEine Spinne hat sich ihr Zuhause in der Fynbos-Vegetation gebaut, zwischen Sukkulenten und feinen Ästen.Vegetation im privaten NaturreservatWas aus der Ferne wie Buschland wirkt, entpuppt sich aus der Nähe als erstaunlich vielfältige kleine Welt.nahaufnahme vom jeep mit logo der mosaic lagoon lodgeDer Jeep der Lodge bringt dich zum Naturerlebnis, das Mosaic-Logo schon voraus.Safari-Fahrzeug unterwegs durch das Fynbos-Reservat der Mosaic Lagoon LodgeKeine klassische Safari und genau deshalb spannend: Hier fährt man los, um die leisen Seiten Südafrikas kennenzulernen. Keine Big 5, dafür aber pure Natur.Guide mit Gästen am Safari FahrzeugIrgendwo zwischen Lagune und Bergen verliert sich unser Fahrzeug im Fynbos. Genau diese Weite macht Mosaic aus.Rote Knospen und weisse Blüten im Fynbos – während die Pflanze sich selbst noch überlegt, wann sie richtig aufblüht.Fynbos in Vogelblüte: die charakteristische Flora des Overbergs wartet auf ihre Besucher.Tierspur im Naturreservat der Mosaic Lagoon Lodge im Western CapeWer war hier unterwegs? Vitalis zeigt uns die Leoparden-SpurWeite Fynbos-Landschaft rund um die Mosaic Lagoon Lodge bei Stanford SüdafrikaGrün in erstaunlich vielen Varianten. Dazwischen Wege, die irgendwo im Fynbos verschwinden.Vitalis in Mosaic-Mütze vor Natursteinmauer – wo der Guide sich gerade unauffällig in die Landschaft einfügt.Guide Vitalis vor der rustikalen Steinmauer der Lodge, wo die Natur noch präsent bleibt.

Wie ein typischer Tag aussehen könnte

Eigentlich hätten unsere Tage bei Mosaic ziemlich aktiv aussehen sollen. Eigentlich. Denn der Regen hatte andere Pläne.

Dabei gibt es hier genug zu tun. Geführte Nature Walks gehören ebenso zum Angebot wie Mountainbikes, Kajaks und SUPs auf der Lagune oder Fynbos-Safaris durch das weitläufige Naturgebiet. Wer Richtung Walker Bay aufbricht, kann den Tag noch etwas abenteuerlicher gestalten.

Je nach Saison geht es zur Walbeobachtung hinaus aufs Meer oder beim Cage Diving ganz nah an jene Bewohner des Atlantiks, denen wir lieber mit etwas Sicherheitsabstand begegnen. Die berühmten Weissen Haie bekommt man in der Region allerdings offenbar immer seltener zu Gesicht. Wie uns unser Guide von Marine Dynamics erzählte, seien sie in den vergangenen Jahren weitgehend aus den bekannten Gebieten rund um Gansbaai verschwunden. Eine Rolle dabei spielen offenbar auch Orcas, deren Jagd auf Weisse Haie das Verhalten der Tiere entlang dieses Küstenabschnitts beeinflusst hat.

So weit die Theorie. Unser Nature Walk sah in der Praxis etwas anders aus. Philipp liess sich vom Regen zunächst nicht abschrecken und zog mit Guide Vitalis los. Keine 40 Minuten später standen die beiden klatschnass wieder im Haupthaus der Lodge, direkt vor dem offenen Kamin, und versuchten erst einmal, wieder warm zu werden. Besonders viel hatte Philipp unterwegs nicht gesehen. Ausser vielleicht zwei männlichen Buschböcken, die sich im südafrikanischen Frühling gerade auffallend füreinander interessierten.

Dabei lebt in diesem Naturgebiet durchaus noch einiges mehr. Mit etwas Glück kann man auf einem Spaziergang sogar einen Karakal entdecken. Und dann gibt es da noch einen deutlich grösseren Bewohner. Seit einigen Wochen zieht ein Leopard durch die umliegenden Ebenen . Als Vitalis unser Guide davon erzählt, verändert sich sofort sein Gesicht. Er holt sein Handy hervor, sucht nach der Aufnahme der letzten Nacht von den Fotofallen und hält sie uns hin. Ein Leopard. Vitalis strahlt, während er uns das Video zeigt. Genau dafür hat er Kameras installiert und verfolgt seit Wochen seine Spuren.

Tagsüber hat sich die grosse Katze bislang nicht gezeigt. Dafür finden sich ihre Pfotenabdrücke im Gelände. Und nachdem wir gesehen haben, mit welcher Begeisterung Vitalis von «seinem» Leoparden erzählt, sieht man selbst diese Spuren plötzlich mit ganz anderen Augen.

Irgendwann mussten wir einsehen, dass Kajakfahren bei diesem Wetter zwar theoretisch möglich, praktisch aber nur bedingt verlockend war. Zum Glück hat Mosaic auch darauf eine ziemlich gute Antwort: Spa statt Outdoor-Abenteuer. Im Nachhinein war das fast ein Glücksfall. Wir gönnten uns gleich mehrere Treatments. Für den Mann gab es eine Kalahari-Gesichtsbehandlung, für die verspannte Dame gleich zwei Hot-Stone-Massagen. Einen besseren Plan B hätten wir uns jedenfalls kaum wünschen können.

Das Milkwood Spa ist derzeit eine pragmatische Zwischenlösung. Ursprünglich befand es sich dort, wo heute die Familien-Suite untergebracht ist. Wie uns Maryke erzählt, wurde diese jedoch für Gäste mit Kindern und die Zusammenarbeit mit Tour Operators benötigt. Also zog das Spa kurzerhand in zwei Container um. Eine bauliche Erweiterung ist nämlich nicht möglich, da die Lodge mitten in einem geschützten Naturgebiet liegt. Das klingt zunächst wenig romantisch, funktioniert in der Praxis aber erstaunlich gut. Langfristig soll dennoch eine andere Lösung gefunden werden, die sich mit den Vorgaben des Naturschutzgebiets vereinbaren lässt.

Massage und Beauty Mann liegt auf der Spa-Liege
Kleine Auszeit mit südafrikanischem Einschlag: Im Spa wird unter anderem mit Produkten von Kalahari gearbeitet.
Weinglas und Mosaic Lagoon Lodge Untersetzer bei Hermanus in SüdafrikaAngekommen im Overberg. Ein Glas südafrikanischer Wein gehört bei Mosaic fast so selbstverständlich dazu wie der Blick ins Grüne.Handgeschriebene Wetterprognose auf dem Mosaic-Briefpapier – «Life is not about waiting for the storm to pass» – die Lodge liest dir das Wetter vor wie eine Freundin.Die kleinen Dinge machen den Unterschied. Bei nur fünf Suiten bleibt genügend Raum für persönliche Gesten.Massage und Spa-Behandlung in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusWenn draussen der Regen übernimmt, übernimmt drinnen das Spa. Unsere Hot-Stone-Massage wurde zum ziemlich perfekten Plan B.Afrikanische Holzfiguren als DekorationAfrikanische Holzschnitzereien auf der Lodge: handwerklich fein, kulturell präsent.Frühstück mit Blick auf die Lagune in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusFrühstück mit Aussicht. Vor uns die Lagune, auf dem Tisch der erste Kaffee und für einen Moment überhaupt kein Grund zur Eile.Übersicht der Aktivitäten in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusNature Walk, Mountainbike, Lagune oder Fynbos-Safari? Bei gutem Wetter ist die schwierigste Entscheidung hier die Wahl des Programms.Gedeckter Tisch in NahaufnahmeWeingläser und Spirituosen schauen aufs Meer hinaus – auch die Aussicht schmeckt mit.Offener Kamin in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus im Western CapeSüdafrika kann überraschend kühl. Dann wird der Kamin plötzlich vom hübschen Detail zum besten Platz der Lodge.offener Kamin und SafarioutfitDraussen Regen, drinnen Feuer. Nicht ganz das Wetter, das wir bestellt hatten, aber erstaunlich gemütlich.Dinner-Menü von Chefkoch Lucky in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusWas der Chefkoch am Abend plant, steht auf der Tafel. Was danach auf dem Teller landet, sieht meistens noch besser aus.Holzsammlung auf der Bar – während draussen die Fynbos-Landschaft einfach weitermacht.Cocktailbar mit Ausblick: Holzsammlung trifft afrikanische Kunstwerke, Baumstamm rahmt die Fynbos-Landschaft.

Kulinarik in der Mosaic Lagoon Lodge: All-inclusive, aber nicht beliebig

Mosaic funktioniert als All-inclusive-Erlebnis. Frühstück, Lunch, Afternoon Tea, ein Drei-Gang-Dinner sowie Hausgetränke, lokale Weine und Spirituosen sind inklusive. Eines können wir nach drei Tagen ziemlich sicher sagen: Hungrig geht hier niemand ins Bett. Essen gehört fest zum Tagesrhythmus, und der Chefkoch sorgte dafür, dass wir uns irgendwann fast genauso auf die nächste Mahlzeit freuten wie auf eine Regenpause.

Dabei wird nicht versucht, aus jedem Teller mit Pinzette ein Fine-Dining-Kunstwerk zu machen. Die Küche ist unkompliziert, frisch und leicht, mit immer wieder südafrikanischen Einflüssen. Morgens gibt es beispielsweise French Toast mit knusprigem Bacon und Ahornsirup oder Eier mit Avocado und Toast. Mittags landete bei uns ein ordentliches Fish & Chips mit Salat auf dem Tisch. Abends wird es dann etwas raffinierter.

Auf der Tafel standen an einem Abend gegrillte Calamari mit Chorizo, Frühlingszwiebeln und Sesam als Vorspeise, gefolgt von entbeintem Poulet mit Süsskartoffelpüree, Gemüse und Gravy. Wer kein Fleisch wollte, bekam cremige Pilz-Linguine mit Feta und Koriander. Zum Schluss kam ein südafrikanischer Klassiker, an dem man hier kaum vorbeikommt: Malva Pudding mit hausgemachter Custard.

Was uns besonders gefallen hat: Das Essen passt zur Lodge. Es ist nicht steif oder überinszeniert, und trotzdem merkt man, dass man sich Gedanken macht. Selbst die Teller bekommen mit essbaren Blüten immer wieder ein bisschen Farbe. Bei unserem grauen Wetter konnten wir davon durchaus etwas gebrauchen.

Frühstück in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus mit südafrikanischer KücheFrühstück in der Mosaic Lagoon Lodge. Der Chefkoch bringt Südafrika ziemlich geschmackvoll auf den Teller.Weinglas und Mosaic Lagoon Lodge Untersetzer bei Hermanus in SüdafrikaAngekommen im Overberg. Ein Glas südafrikanischer Wein gehört bei Mosaic fast so selbstverständlich dazu wie der Blick ins Grüne.Frühstücksangebot in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus SüdafrikaGuten Morgen aus dem Busch. Und ja, auch beim Frühstück lässt sich der Chefkoch einiges einfallen.Fisch und Chips und SalatUnkompliziert, frisch und ziemlich gut: Auch ein Klassiker wie Fish and Chips bekommt bei Mosaic seinen eigenen Auftritt.Elegant gedeckter Tisch beim Dinner in der Mosaic Lagoon Lodge SüdafrikaAbends wird aus der Eco-Lodge ein kleines Genussrefugium. Kerzenlicht, gutes Essen und draussen nur noch Busch.Übersicht der Aktivitäten in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusNature Walk, Mountainbike, Lagune oder Fynbos-Safari? Bei gutem Wetter ist die schwierigste Entscheidung hier die Wahl des Programms.Frühstück mit Blick auf die Lagune in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusFrühstück mit Aussicht. Vor uns die Lagune, auf dem Tisch der erste Kaffee und für einen Moment überhaupt kein Grund zur Eile.Frühstück mit Tee in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus SüdafrikaBei Mosaic beginnt selbst ein grauer Morgen ziemlich genussvoll. Warmes Frühstück, Tee und keinerlei Grund zur Eile.Frühstückstisch mit Blick auf Fynbos und Lagune in der Mosaic Lagoon LodgeSo mögen wir Frühstück: guter Kaffee, etwas Süsses, etwas Herzhaftes und Südafrika gleich hinter der Fensterscheibe.Holzsammlung auf der Bar – während draussen die Fynbos-Landschaft einfach weitermacht.Tisch an der Bar mit Cocktail-Utensilien, Laternen und Naturoberflächen, Bäume durchs Fenster sichtbar.

Für wen ist die Mosaic Lagoon Lodge?

Seien wir ehrlich: Die Mosaic Lagoon Lodge ist kein Ort für Menschen, die Trubel suchen. Eher für diejenigen, die Ruhe nicht mit Langeweile verwechseln und vielleicht sogar Lust auf ein bisschen Digital Detox haben. Wobei das hier reine Willenssache ist, denn das WLAN funktioniert erstaunlich stabil.

Mosaic ist für Paare, die endlich wieder Zeit füreinander haben wollen. Für Ruhesuchende, die noch einmal tief die südafrikanische Landschaft einatmen möchten, bevor es zurück ins Flugzeug geht. Für Genussreisende, die guten Wein genauso schätzen wie den richtigen Moment. Und für alle, die Südafrika nicht nur auf Safari und dem Golfplatz erleben möchten, sondern auch einmal ein Stück abseits der üblichen Route.

Für eine Südafrikareise, die Kapstadt, Hermanus, die Garden Route und vielleicht noch Golf oder Safari verbindet, ist Mosaic ein wunderbarer Zwischenton. Ein Ort, an dem für ein paar Tage einfach ein bisschen weniger passiert. Und genau das kann manchmal ziemlich viel sein.

Mosaic Lagoon Lodge(oeffnet eine externe Seite)

Bildergalerie Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus

Weinglas und Mosaic Lagoon Lodge Untersetzer bei Hermanus in SüdafrikaAngekommen im Overberg. Ein Glas südafrikanischer Wein gehört bei Mosaic fast so selbstverständlich dazu wie der Blick ins Grüne.Frühstück in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus mit südafrikanischer KücheFrühstück in der Mosaic Lagoon Lodge. Der Chefkoch bringt Südafrika ziemlich geschmackvoll auf den Teller.Gast auf dem Weg durch den Milkwood-Wald der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusEin paar Schritte und man ist mittendrin. Die Suiten verstecken sich zwischen alten Milkwood-Bäumen und viel Grün.Suite der Mosaic Lagoon Lodge zwischen Milkwood-Bäumen bei Stanford SüdafrikaEin feuchter Holzsteg führt durch dichte Vegetation zur Suite, Licht flimmert aus der Ferne.Gelber Webervogel mit seinem NestEin strahlend gelber Webervogel baut sein Nest mitten in der Lodge.Handgeschriebene Wetterprognose auf dem Mosaic-Briefpapier – «Life is not about waiting for the storm to pass» – die Lodge liest dir das Wetter vor wie eine Freundin.Die kleinen Dinge machen den Unterschied. Bei nur fünf Suiten bleibt genügend Raum für persönliche Gesten.Fynbos-Knospen mit Rotbraun und Creme – wer hinschaut, sieht: Das Spektakel spielt sich auch im Kleinsten ab.Wer genauer hinschaut, merkt schnell: Die eigentliche Hauptrolle bei Mosaic spielt die Natur.Blaues Becken auf dunkler Holzterrasse, dahinter Fynbos-Weite und eine Lagune – die Berge im Nebel wirken wie eine sanfte Drohung, sich doch mal zu entspannen.Blick über die Mosaic-Lagune zu den Bergen – während die Wolken hinziehen, lädt das Becken zum Verweilen ein.Raka Rotwein in einer Suite der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusSüdafrika im Zimmer: Raka-Wein gehört zu den kleinen Genussmomenten, die uns hier durch die Regentage begleitet haben.Frühstücksangebot in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus SüdafrikaGuten Morgen aus dem Busch. Und ja, auch beim Frühstück lässt sich der Chefkoch einiges einfallen.Massage und Beauty Mann liegt auf der Spa-LiegeKleine Auszeit mit südafrikanischem Einschlag: Im Spa wird unter anderem mit Produkten von Kalahari gearbeitet.Massage und Spa-Behandlung in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusWenn draussen der Regen übernimmt, übernimmt drinnen das Spa. Unsere Hot-Stone-Massage wurde zum ziemlich perfekten Plan B.Hand hält eine gelbe Stabheuschrecke in der Mosaic-Jacke – Natur zum Anfassen statt zum Fotografieren.Eine Stabheuschrecke aus dem Fynbos, behutsam in Hand gehalten vor der Lodge.Offenes Safari-Fahrzeug der Mosaic Lagoon Lodge für geführte Fynbos-TourenSafari, nur anders. Statt Löwen und Elefanten geht es hier mit dem offenen Fahrzeug hinein in die Welt des Fynbos.Hermanus Lagoon und Fynbos-Landschaft bei der Mosaic Lagoon LodgeDurchs Fernglas: die Lagune bei Hermanus wartet auf die nächste Begegnung.Guide bei einer Fynbos-Safari der Mosaic Lagoon Lodge im Western CapeUnser Guide Vitalis bei einer Nature-Safari am offenen Safari-FahrzeugGuide bereitet Afternoon-Snack zuGuide mit Weidenkorb vor dem Parkplatz-Pickup, Afternoon-Snack im Fynbos.Frau mit Weinglas am Safari-Jeep mit AussichtAussicht geniessen, Glas in der Hand, die Lagune wartet unten.Fynbos-Vegetation mit SpinnennestIm Fynbos hängt die Natur ihre eigenen Kunstwerke auf.Vegetation im privaten NaturreservatWas aus der Ferne wie Buschland wirkt, entpuppt sich aus der Nähe als erstaunlich vielfältige kleine Welt.Afrikanische Holzfiguren als DekorationGeschnitzte Figuren in der Lodge: Kunst der Region, die zwischen Bäumen atmet.Rote Knospen und weisse Blüten im Fynbos – während die Pflanze sich selbst noch überlegt, wann sie richtig aufblüht.Fynbos in zarter Blüte: Die Kapregion zeigt ihre florale Vielfalt.Guide mit Gästen am Safari FahrzeugIrgendwo zwischen Lagune und Bergen verliert sich unser Fahrzeug im Fynbos. Genau diese Weite macht Mosaic aus.Safari Fahrzeug und panorama über die naturAusflug durchs Fynbos: Der Jeep bringt dich in die grüne Wildnis rund um Hermanus.Safari-Fahrzeug unterwegs durch das Fynbos-Reservat der Mosaic Lagoon LodgeKeine klassische Safari und genau deshalb spannend: Hier fährt man los, um die leisen Seiten Südafrikas kennenzulernen. Keine Big 5, dafür aber pure Natur.nahaufnahme vom jeep mit logo der mosaic lagoon lodgeAnkunft in Hermanus: Schon der Shuttle trägt das Mosaik-Zeichen.Übersicht der Aktivitäten in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusNature Walk, Mountainbike, Lagune oder Fynbos-Safari? Bei gutem Wetter ist die schwierigste Entscheidung hier die Wahl des Programms.Panoramablick über das Fynbos-Reservat der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusFast tausend Hektar Natur und am Horizont die Berge des Overberg. Platz ist hier definitiv kein Luxusproblem.Aussicht aus der Mosaic Lagoon Lodge auf Fynbos und Overberg-Bergein Blick, bei dem man gerne noch einen Kaffee bestellt und den Tagesplan ein bisschen nach hinten schiebt.Elegant gedeckter Tisch beim Dinner in der Mosaic Lagoon Lodge SüdafrikaAbends wird aus der Eco-Lodge ein kleines Genussrefugium. Kerzenlicht, gutes Essen und draussen nur noch Busch.Fisch und Chips und SalatUnkompliziert, frisch und ziemlich gut: Auch ein Klassiker wie Fish and Chips bekommt bei Mosaic seinen eigenen Auftritt.Garten und einheimische Pflanzen der Mosaic Lagoon Lodge bei StanfordSelbst rund um die Lodge bleibt die Landschaft Hauptdarstellerin. Gepflegt, aber niemals glattgebügelt.Frühstück mit Blick auf die Lagune in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusFrühstück mit Aussicht. Vor uns die Lagune, auf dem Tisch der erste Kaffee und für einen Moment überhaupt kein Grund zur Eile.Unterkunft der Mosaic Lagoon Lodge zwischen alten Milkwood-Bäumen im Western CapeDie Suiten tauchen zwischen den Milkwood-Bäumen fast beiläufig auf. Genau das macht ihren Charme aus.Offener Kamin in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus im Western CapeSüdafrika kann überraschend kühl. Dann wird der Kamin plötzlich vom hübschen Detail zum besten Platz der Lodge.Frühstück mit Tee in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus SüdafrikaBei Mosaic beginnt selbst ein grauer Morgen ziemlich genussvoll. Warmes Frühstück, Tee und keinerlei Grund zur Eile.Gedeckter Tisch in NahaufnahmeTasting-Setup mit Blick auf die Lagune: Hier wird jeder Schluck zur Sinneserfahrung.Vitalis in Mosaic-Mütze vor Natursteinmauer – wo der Guide sich gerade unauffällig in die Landschaft einfügt.Vitalis vor der Steinmauer der Lodge, die Ruhe selbst in seinem Element.Weite Fynbos-Landschaft rund um die Mosaic Lagoon Lodge bei Stanford SüdafrikaGrün in erstaunlich vielen Varianten. Dazwischen Wege, die irgendwo im Fynbos verschwinden.Tierspur im Naturreservat der Mosaic Lagoon Lodge im Western CapeWer war hier unterwegs? Vitalis zeigt uns die Leoparden-SpurSchlafzimmer einer Suite in der Mosaic Lagoon Lodge bei Hermanus SüdafrikaViel Holz, Stein, warme Naturtöne und draussen der Milkwood-Wald. Ein Zimmer, das gar nicht erst versucht, mit seiner Umgebung zu konkurrieren.offener Kamin und SafarioutfitDraussen Regen, drinnen Feuer. Nicht ganz das Wetter, das wir bestellt hatten, aber erstaunlich gemütlich.Frühstückstisch mit Blick auf Fynbos und Lagune in der Mosaic Lagoon LodgeSo mögen wir Frühstück: guter Kaffee, etwas Süsses, etwas Herzhaftes und Südafrika gleich hinter der Fensterscheibe.Dinner-Menü von Chefkoch Lucky in der Mosaic Lagoon Lodge bei HermanusWas der Chefkoch am Abend plant, steht auf der Tafel. Was danach auf dem Teller landet, sieht meistens noch besser aus.Holzsammlung auf der Bar – während draussen die Fynbos-Landschaft einfach weitermacht.Tisch an der Bar: Laterne, Cocktailzubehör, afrikanische Schnitzereien rahmen die Lagune.Wohnbereich einer Suite mit Naturstein und grossen Fenstern in der Mosaic Lagoon LodgeSteinsockel und Stoff, Fynbos hinter Glas: Hier lässt es sich aushalten.Rohbau trifft Textilkunst – Steinmauern umarmen dich, während die Lagune durchs Fenster winkt.Zimmer mit Steinwänden, Blick ins Grüne: hier schläft man mit der Wildnis als Nachbar.Naturstein an der Wand, weisse Wanne davor – und dann dieser grüne Hocker, der einen fast zum Lachen bringt.Steinwand trifft weisse Wanne: Das Bad der Lodge verbindet Rohheit mit Komfort.Badezimmer hocker in grünGrüner Hocker mit Charakter: Im Badezimmer der Mosaic Lagoon Lodge erfüllt er Designpflicht und Nutzen zugleich.Holz-Weg mit orangenen BlumenEin kleines Schild weist den Weg, der Rest ergibt sich zwischen den Bäumen. Unsere Suite liegt dort, wo der Milkwood-Wald am dichtesten wirkt.

Rund um die Mosaic Lagoon Lodge