
Der National Golf Club Belek ist einer der ikonischsten Golfplätze der Türkei – umgeben von Pinien, Dünen und erstklassigen Fairways. Erlebe anspruchsvolle Greens und echte Golftradition.
Als leidenschaftliche Golferin war ich erneut auf der Suche nach einer neuen Herausforderung – und wo könnte man besser beginnen als im National Golf Club Belek, dem ersten und ältesten Golfclub der Region? Seit seiner Eröffnung am 18. November 1994 gilt der National Golf Club Belek als einer der anspruchsvollsten Plätze an der türkischen Riviera. Wobei «schwierig» im Golf immer relativ ist. Was für den einen fordernd ist, fühlt sich für den nächsten spielerisch leicht an. Golf ist eben subjektiv – und das macht den Reiz aus.
Der 18-Loch-Championship-Course des National Golf Club Belek stammt aus der Feder von David Feherty (Ryder Cup-Spieler) und David Jones (European Seniors Tour). Falls dir David Feherty bisher nur als TV-Kommentator mit trockenem Humor aufgefallen ist: Ja, genau der. Und seit er durch LIV Golf wieder präsenter ist, taucht auch sein Name häufiger in Gesprächen über ikonische Golfdesigns auf. Sein Witz und sein feiner Sinn für Spielpsychologie sind legendär – und genau dieses Augenzwinkern spürst du auf dem Platz.
Wie fast alle Golfplätze in Belek ist auch der National Golf Club ein klassischer Parkland Course – sattgrüne Fairways, hochgewachsene Pinien und Spielbahnen, die sich harmonisch in die Landschaft schmiegen. Zwischen sanften Erhebungen, farbigen Blumeninseln und kleinen Wasserläufen spürst du, wie viel Sorgfalt hier in jedes Detail geflossen ist.
Nach der Runde wartet eines meiner Highlights: das Clubhaus im traditionellen britischen Stil. Warm, holzgetäfelt, gemütlich – ein Ort, an dem du dich sofort willkommen fühlst. Von der Terrasse aus blickst du über die Fairways und lässt den Tag mit einem Drink und diesem ganz besonderen «Ich war heute wirklich draussen»-Gefühl ausklingen.
Parkland Golf in Bestform: Der National Golf Club ist super schön

Belek’s Klassiker: Der National Golf Club für anspruchsvolle Golfer
Sonnenuntergang über klassischen Fairways: Der National Golf Club in seiner zeitlosen Eleganz.
Drop Zone auf dem National Golf Club: wo Pragmatismus auf Parkland trifft.
Der Ball wartet geduldig, während die Pinien längst wissen, wohin er fliegen wird.
Ein weisses Golfcar wartet neben dem Bunker – während die Pinien längst Platz gemacht haben fuer den naechsten Schlag.
Wegweiser auf grüner Wiese zeigt drei Bahnen an – «The Tuna» und «The Ada» sind hier offenbar die Prominenten.
National Golf Club(oeffnet eine externe Seite)
Der National Golf Club in Bildern
Wer denkt, dass eine Holzbrücke durchs Grün zur grossen Aussage gehört, hat noch nicht bemerkt, dass der Ball längst unterwegs ist – während die Bäume Bescheid wissen.
Eine Ente spaziert übers Grün, als gehöre sie hier hin – tatsächlich tut sie das.
Italienische Pinien säumen das Fairway – und plötzlich weiss man, warum manche Plätze einfach bleiben.
Ein weisser Reiher spaziert übers Grün, die Fontäne spritzt – und du stehst still mit der Putter.
Golferin im Pink zwischen uralten Kiefern – so sieht klassisches Parkland aus, wenn es weiss, was es tut.
Ein See spiegelt sich selbst – dazu ein paar verbogene Schilfhalme am Rand, die bescheiden wirken, während dahinter die Birken wie eine Galerie stehen.
Joggerin mit Kinderwagen ueberquert eine Holzbruecke durch Parklandschaft – waehrend andere Menschen Golf spielen, macht sich jemand anderes warm.
Rote Ziegelsteinbahn führt hinein ins Grüne, Bäume in Linie wie eine Allee – Parkland Golf im klassischen Lehrbuch-Modus.
Ein dunkelroter Ball auf dem Grün, dahinter das Wasser – und die Natur macht hier einfach mit, ohne zu fragen.
Flagge im Grün, dahinter das Wasser – und drum herum all diese Bäume, als hätten sie Zeit für nichts anderes als Golf.
Grünes Grün, Bunker davor, majestätische Pinien dahinter – und die Flagge weit weg. So sieht klassisches Parkland aus.
Grünes Fairway mit Bunker im Vordergrund, dahinter Wasserhindernisse und eine Fontäne – der «National» zeigt, dass klassisch nicht langweilig bedeutet.
Eine knorrige Steineiche rahmt den grünen Platz – während rundherum die Bäume ihre Köpfe recken, als hätten sie längst aufgegeben, Eindruck zu schinden.
Fahne mit «National Golf Club»-Logo flattert am Grün – dahinter Wasser, Bäume, die klassische Ordnung eines Parkland-Platzes, als wäre Golf erfunden worden, um genau so auszusehen.
Grüne Weite unter dramatischem Himmel, Pinien rahmen den Fairway – und die Sonne verabschiedet sich gerade vom «National Golf Club». Alles sehr klassisch.
Ein weisses Golfcar wartet neben dem Bunker – während die Pinien längst Platz gemacht haben fuer den naechsten Schlag.
Ein jahrhundertealte Pinie prägt die Fairway – während der Bunker unten links diskret an die Realitaeten erinnert.David Feherty prägt den National Golf Club Belek
David Feherty ist so eine Figur, über die man im Golf nicht einfach «neutral» spricht. Er ist Nordire, ehemaliger European-Tour-Sieger, Ryder-Cup-Spieler, Golfplatzdesigner, TV-Charakter und Entertainer in einer Person. Einer, der Golf nicht nur spielt, sondern fühlt – und kommentiert, als würde er mit dir an der Bar sitzen.
Fünf Siege auf der European Tour haben ihm Anerkennung gebracht, aber berühmt geworden ist er für seine Art zu erzählen: direkt, scharf, selbstironisch – und gerne auch mal ein bisschen zu ehrlich.
Und genau diese Ehrlichkeit hat ihn 2022 zu LIV Golf geführt. Dort arbeitet er heute als Moderator und Analyst, mit deutlich mehr Freiraum für das, was ihn ausmacht: Wortwitz, Haltung und Persönlichkeit. Er hat es selbst einmal so zusammengefasst:
«Es wurde immer schwieriger, im TV überhaupt Charakter zu zeigen.
LIV gibt mir die Möglichkeit, wieder ich zu sein.»
Und als ihn ein Journalist fragte, warum er gewechselt ist, sagte er das vielleicht ehrlichste und menschlichste in der oft weichgespülten Golfwelt: «Geld.»
Ob man das sympathisch findet oder nicht – es ist echt. Und das ist vermutlich der Kern seiner Popularität.
Übrigens: Gemeinsam mit David Jones war Feherty einer der kreativen Köpfe hinter dem Design des National Golf Club Belek. Das erklärt, warum der Platz smartes, strategisches Spiel fordert und nicht einfach nur «schön» sein will. Hier steckt Persönlichkeit drin – genau wie bei Feherty.
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