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Fassade des The Chedi Luštica Bay am Marina Village

The Chedi Luštica Bay: Wo der Luxus barfuss geht

· Tivat (42.430, 18.699) · 9 Min Lesezeit · Monika Geisler

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The Chedi Luštica Bay in Montenegro: Meerblick, Marina, Beach, Spa und mediterranes Lebensgefühl. Warum sich Luxus hier wunderbar lässig anfühlt.

Meerblick am Morgen, barfuss zum Lunch, Malvasia zum Sonnenuntergang und abends noch eine Runde durch die Marina: Im The Chedi Luštica Bay fühlt sich Fünf-Sterne-Luxus erstaunlich wenig nach Fünf-Sterne-Etikette an. Genau das macht den Reiz aus.

Yachten in der Marina von Luštica Bay in der blauen Stunde
Yachten in der Marina von Luštica Bay in der blauen Stunde

The Chedi Luštica Bay: Meerblick, Marina und Dolce Vita

36 Grad zeigt das Thermometer, als wir aus dem klimatisierten Wagen steigen, und trotzdem ist es das Erste, was uns auffällt: kein stehender Hitzeschwall, sondern ein feines, fast unverschämt zuverlässiges Lüftchen, das einem um die Nase streicht. Es wird uns sechs Tage lang nicht mehr verlassen – morgens beim Kaffee, mittags am Pool, abends beim Sonnenuntergang. Der Hochsommer an der montenegrinischen Adria hat seine eigenen Regeln, und Luštica Bay scheint sie zu kennen.

Mitten in diesem Wind mit einer leichten Prise Salz liegt The Chedi Luštica Bay, seit 2018 das erste Luxushotel der neu gebauten Marina Village und bis heute so etwas wie ihr ruhender Mittelpunkt. Der Name allein weckt im deutschsprachigen Raum sofort Assoziationen ans ikonische The Chedi Andermatt – und wer mit dieser Erwartung anreist, wird nicht enttäuscht, aber auch überrascht: Hier unten an der Adria ist alles eine Spur südlicher, eine Spur lässiger. Mitglied der Leading Hotels of the World ist das Haus trotzdem, mit allem, was das an Aufnahmeverfahren und Qualitätsstandards verlangt.

Die Suiten im The Chedi Luštica Bay: Meerblick macht den Unterschied

Wer hier bucht, sollte sich mit den Zimmerkategorien beschäftigen – wir hatten das Glück, während unseres Aufenthalts gleich zwei davon kennenzulernen. Unsere ersten drei Nächte verbringen wir in einer Standard-Suite im hinteren Gebäudeteil: gut ausgestattet, angenehm ruhig, mit Blick nach rechts über die Dächer von Luštica Bay und nach links mit einem kleinen, fast verstohlenen Ausschnitt auf das türkisfarbene Wasser der Adria. In der Golfsprache würde man das wohl einen blinden Abschlag nennen – man weiss, dass hinter dem Hügel etwas Grosses wartet, sieht es aber noch nicht.

Weisse Bettwäsche, geometrische Kissen in Petrol und Rostrot – und dahinter die Bucht. Das Schlafzimmer flüstert statt zu schreien.Blick ins Schlafzimmer unserer Superior Suite im The Chedi Luštica Bay: warme Farben, verspielte Design-Details und vom Bett aus ein kleiner Vorgeschmack auf die Bucht.Frau auf dem Balkon einer Suite mit Blick über Luštica BayDer Balkonblick in Richtung Haupthaus The Chedi Luštica BayFrau auf dem Balkon einer Suite mit Blick über Luštica BayAuch die Stadtseite hat ihren mediterranen Charme.Bett, Kissen, im HotelzimmerNaturtöne und Designakzente sorgen auch im Schlafzimmer für mediterrane Ruhe. Ich dachte ja erst: Missoni-Style.Marmorbecken und Weidenkorb – die Luxushotel-Version von «Weniger ist mehr».Klare Linien und viel Naturstein: Auch im Bad bleibt The Chedi seiner ruhigen Designsprache treu.Schlafzimmer mit Seeblick, Kissen in Ethno-Mustern auf weisser Bettwäsche – und die Frage, ob man überhaupt aufstehen muss.Morgens die Vorhänge aufziehen und erst einmal schauen, was draussen passiert.Früchte und Willkommensleckereien im HotelSüsser Empfang im The Chedi Luštica Bay: Frische Früchte und kleine Kuchen warten als Willkommensgruss auf dem Zimmer.

Am dritten Tag wechseln wir in eine Seaview Front Superior Suite direkt zur Marina hin. Und plötzlich verändert sich vor allem eines: der erste Blick am Morgen. Der Unterschied lässt sich für uns weniger in Quadratmetern als in Aussicht messen. Beim Aufwachen liegt die Adria direkt vor uns, beim Dösen auf dem Balkon schimmert sie in genau jenem Türkis, für das man eigentlich extra hierher reist, eingerahmt von den Masten der Segelyachten im Hafen. Das ist so ein «Do not disturb»-Moment, bei dem man automatisch länger sitzen bleibt als geplant. Ein Glas Wein, die Füsse hoch, den Blick irgendwo zwischen Marina und Horizont verlieren und für eine Weile einfach gar nichts müssen. Genau dafür bucht man Meerblick.

Monika auf dem Balkon der Seaview Suite mit Blick zum Leuchtturm im The Chedi Luštica Bay
Ausblich aus der Suite auf die Marina mit Leuchtturm
Einer dieser «Do not disturb»-Momente: Balkon, Meerblick und für eine Weile einfach gar nichts müssen.
Badewanne mit Meerblick auf die MarinaBadewanne mit Ausblick: Bei Montenegros Sommerhitze empfehlen wir allerdings die Kaltwasser-Variante. Meerblick gibt’s schliesslich auch ohne Schaum und 38 Grad.Schlafzimmer einer Suite im The Chedi Luštica Bay in MontenegroRuhige Farben, warmes Licht und viel Platz zum Ankommen: das Schlafzimmer unserer Suite im The Chedi Luštica Bay.Schlafzimmer mit Balkon und Meerblick im The Chedi Luštica BaySchon vom Bett aus blitzt die Adria durch die Balkontür. So darf ein Morgen in Montenegro beginnen.Wohnbereich einer Suite im The Chedi Luštica Bay mit Blick zur MarinaDraussen wartet bereits die Marina: Wohnen mit Ferienmodus.

Marina Village: Vom The Chedi direkt an die Promenade

Was The Chedi von klassischen Beach-Resorts unterscheidet, merkt man schon beim ersten Spaziergang: Man tritt aus dem Hotel und steht direkt auf der mediterranen Promenade, zwischen Cafés, Boutiquen, Yachten und Menschen, die hier nicht nur Ferien machen, sondern tatsächlich leben. Dadurch fühlt sich Luštica Bay weniger wie ein abgeschottetes Resort und mehr wie ein kleiner Ort am Meer an.

Architektonisch verschmilzt das Hotel bewusst mit der Halbinsel Luštica dahinter: Natursteinfassaden, Terrakottadächer, blaugrüne Fensterläden. Es ist dieselbe Formsprache, die man in den jahrhundertealten Steindörfern hinter der Marina findet, wo bis heute Olivenöl, Käse und Wein produziert werden. Kein Zufall: Die Planer wollten sich der kargen mediterranen Landschaft anpassen, statt sie zu überbauen.

Infinity-Pool des The Chedi Luštica Bay mit Leuchtturm und Marina
Lieblingsview: Poolkante, Segelmasten und der Leuchtturm dahinter
Marina Village Luštica Bay mit mediterranen Häusern am AbendMarina und Abendsonne: Luštica Bay kann ziemlich überzeugend mediterran.Frau in gemustertem Sommerkleid am Kai – der Leuchtturm winkt schon mal zu.Ein buntes Sommerkleid, ein Sommerabend und der Leuchtturm in Sichtweite: Genau so fühlt sich Ferienmodus an.Fassade des The Chedi Luštica Bay am Marina VillageDas Chedi Luštica Bay am Marina Village, wo Luxus in Steinoptik und Efeu daherkommt.Marina von Luštica Bay mit Yachten und MotorbootWer hier einen Anzug trägt, ist overdressed. Die Marina von Luštica Bay.Blick auf Marina Village und die Bucht von Luštica BayBoote im Hafen und dazwischen jede Menge Adria-Gefühl.Segelyacht vor The Chedi und Marina Village Luštica BayVom Wasser aus zeigt sich, wie sehr Marina Village mit der Bucht verwachsen ist.Segelyachten in Luštica Bay vor orangefarbenem AbendhimmelSegelyachten in Luštica Bay vor orangefarbenem AbendhimmelOlivenbaum an der Promenade von Luštica Bay MontenegroOlivenbäume, Naturstein und Adria: Die mediterrane Handschrift zieht sich durch das ganze Marina Village.Marina Village Luštica Bay mit rotem Rettungsring und YachtenMarina-Alltag mit Ferienkulisse: Yachten vorne, Terrakottadächer hinten.Leuchtturm von Luštica Bay am AbendTagsüber weiss und zurückhaltend, am Abend bekommt der Leuchtturm seinen grossen Auftritt.Mediterrane Häuser im Marina Village von Luštica Bay MontenegroThe Chedi Luštica Bay: Wo Mittelmeer-Architektur auf Bootsleben trifft.Mediterrane Häuser staffeln sich die Bucht hinauf – alles sieht nach «organisch gewachsen» aus, nicht nach Masterplan. Das ist die Luštica-Strategie.Statt klassischer Resortarchitektur fühlt sich Luštica Bay eher wie ein gewachsener kleiner Küstenort an.Wegweiser an der Marina von Luštica Bay MontenegroVerlaufen ist schwierig. Sich unterwegs irgendwo auf einen Drink festsetzen dagegen ziemlich leicht.Marina Village Luštica Bay mit Häusern am HangWie ein kleines Amphitheater ziehen sich die Häuser von Luštica Bay über den Hang.

Sonnenuntergang im The Spot, Mittagspause im The Rok

Kulinarisch bleibt man dem Hotel treu, ohne je das Gefühl zu haben, eingesperrt zu sein. Abends sitzen wir im hoteleigenen The Spot, keine zehn Meter vom Wasser, während der Himmel von Apricot in tiefes Blau kippt und die Mastspitzen der Segelyachten sich schwarz dagegen abzeichnen – ein Logenplatz, den man sich in Luštica Bay kaum besser hätte aussuchen können. Ein Glas Malvasia im Eiskübel, die montenegrinische Weissweinsorte, die an dieser Küste dank rund 240 Sonnentagen im Jahr besonders unkompliziert und fruchtig gerät. Mittwochs trifft hier Pasta auf Jazz, donnerstags glüht der Grill – an einem dieser Abende haben wir sogar Rolfs 80. Geburtstag gefeiert, mit einer Kerze mehr, als das Küchenteam eigentlich eingeplant hatte.

Mittags zieht es uns lieber ins Rok, die Beach Bar auf der natürlichen Felsterrasse über dem Chedi Beach: Gamberi al Limone in einer buttrig-cremigen Zitronen-Weisswein-Sauce, dazu warmes Fladenbrot und ein kühler Malvasia, an dessen Glas sich sofort Kondenswasser bildet. Unter dem Tisch dreht meist eine der Anlagenkatzen ihre Runde – kleine Wollknäuel mit Glöckchen, die das Hotel eigens füttert und tierärztlich betreut, und die unter den Gästen längst einen eigenen Fanclub haben. Wer vom Beach an den Tisch will, ist hier goldrichtig: einen Dresscode gibt es nicht, und niemand fällt aus dem Rahmen.

Aussenbereich des Rok Beach Restaurant im The Chedi Luštica Bay
Rok Beach Restaurant: Meerblick statt Dress Code, Vorhang auf für Entspannung.
Gedeckter Tisch im Restaurant The Spot im The Chedi Luštica BayDraussen speisen mit Blick ins Innere: The Spot zeigt, wo bei The Chedi die Grenzen verschwimmen.Lachsgericht im Restaurant The Spot im The Chedi Luštica BayLachs mit Safransauce und Spargel: im Restaurant The Spot sitzt man elegant und trotzdem barfuss.Eingang zum Restaurant The Spot im The Chedi Luštica BayTerrasse von The Spot: wo Olivenbäume und Meerblick die Tischgespräche führen.Drinks mit Blick auf die Marina im Restaurant The SpotWeisswein und Aperitif mit Blick auf die Segelboote, das ist Luxus ohne Umschweife.Restaurant The Spot im The Chedi Luštica BayWarten aufs Abendbrot – oder einfach nur auf den nächsten Gedanken.Live-Cooking im Restaurant The Spot an der MarinaIm Restaurant The Spot wird gekocht, während die Gäste zuschauen – Luxus ohne Umschweife.Weinauswahl im Restaurant The Spot im The Chedi Luštica BayWein im Eimer, Flip-Flops im Kopf: Luxus ohne Allüren im The Chedi.Interieur des Restaurants The Spot im The Chedi Luštica BayGewebte Leuchten über Marmor und Grün: The Spot bleibt elegant, ohne sich anzustrengen.Interieur des Restaurants The Spot im The Chedi Luštica BayPflanzen rahmen den Speisesaal, Licht fällt elegant durch Holzbalken – Luxus, der sich hier nicht wichtig nimmt.Rok Beach Restaurant im The Chedi Luštica BayThe Rok Beach Bar, wo selbst der Luxus die Schuhe ausziehen darf.Gamberi-Gericht im Rok Beach RestaurantGamberi mit Fladenbrot im Rok Beach Restaurant: Luxus schmeckt hier ungezwungen.Blick vom Rok Beach Restaurant auf die BuchtRok Beach Restaurant: Meerblick statt Kleidercode, Lässigkeit statt Service-Theater.Strandblick vom Rok Beach Restaurant im The Chedi Luštica BayMittagslicht auf der Terrasse: Olivenbäume, Meerblick, keine Eile.

Vom Frühstücksbuffet zum Omakase

Wer früh genug aufsteht, ergattert einen Tisch draussen auf der Terrasse und bekommt den Blick auf die alte Hafeneinfahrt mit ihrem Leuchtturm gleich dazu. Die Masten der Segelyachten zeichnen dunkle Linien in den erwachenden Himmel, während drinnen das Frühstücksbuffet mit allem wartet, was das Herz an einem Ferienmorgen begehrt. Was wir allerdings erst am dritten Tag begreifen: Dieser Raum führt ein Doppelleben.

Denn kaum ist die Sonne hinter der Marina verschwunden, wechselt die Frühstücksterrasse überraschend die Identität. Wo morgens noch Kaffee, Croissants und Meerblick den Ton angeben, beginnt am Abend The Japanese. Der Weg dorthin führt tatsächlich durch die offene Küche und dann durch einen schmalen Korridor in sattem Neonrot. An den Wänden hängen grossformatige Porträts der Chefköche, die uns mit ihren Kreationen in der Hand beinahe persönlich mustern. Ein bisschen fühlt es sich an, als würden sie kontrollieren, wer da gerade ihre heiligen Hallen betritt.

Seit Juni 2025 serviert das Haus hier ein progressives siebengängiges Omakase-Menü. Wir allerdings hatten Lust auf Sushi und bestellen uns einmal quer durch die japanische Komfortzone.

Auf den Tisch kommt bei uns einmal quer durch die japanische Wohlfühlzone: knusprige Gyoza, Sushi-Rolls, Sashimi, Tempura und glasierte Wagyu-Happen. Alles zum Teilen und sowohl geschmacklich als auch in der Inszenierung deutlich anders als im NOA draussen an der Promenade.

View The Japanese Restaurant im The Chedi Luštica Bay Montenegro mit Meerblick
Japanisch essen mit Blick auf die Adria: The Japanese im The Chedi Luštica Bay verbindet modernes Design mit entspannter Abendstimmung am Meer.
Der Hintereingang in das Restaurant durch die Küche mit den Portraits der ChefköcheEinmal durch die Küche, bitte: Der Hintereingang ins The Japanese führt vorbei an den Porträts der Chefköche direkt ins Restaurant.Frühstücksteller mit Müesli, Röstkartoffeln und Rande-Salat auf Holzkommode – «lecker und gesund» klingt plötzlich sehr realistisch.So kann man in den Tag starten: Lecker und gesund nämlich!Steinwand, begrünte Regalfächer, Frühstücksbuffet dahinter – der Müslilöffel als stilles Statement.Frühstücksbuffet mit Grünpflanzen und Steinwand: selbst das Müsli trägt hier Luxusambiance.interior design tisch im restaurant im dämmerlichtHelles Holz, klare Linien und viel Glas: The Japanese fügt sich ziemlich elegant in den modernen Stil des The Chedi Luštica Bay ein.Aussicht auf den LeuchtturmDer Ausblick vom The Japanese The Chedi direkt auf den Leuchtturm von Luštica BaySushi-Rollen stapeln sich auf schwarzen Tellern, währendem in der grünen Schale ein einzelnes Kunstwerk thront – zum Teilen gedacht, aber wer kann da schon teilen.Ein Tisch voller Japan: Sushi, Rolls und weitere kleine Gerichte machen das Dinner im The Japanese am besten zum Teilen.Sushi und Sashimi auf dem TischWer Sushi und Sashimi mag, wird diesen hier lieben.Buffetzeile mit Suppen, Ölen und Gebäck – und Pflanzen, die mehr Platz einnehmen als die Entscheidungshilfen.Wer morgens noch Entscheidungshilfe braucht, bekommt sie hier eher nicht. Die Auswahl ist gross.Eingang im dezenten KerzenlichtReifen statt Vasen: The Chedi setzt auch in der Lobby auf entspannte Eleganz.Sushi Auswahl im Restaurant von oben fotografiertSushi, Sashimi und warme japanische Gerichte kommen hier gemeinsam auf den Tisch. Ideal, wenn man sich einmal quer durch die Karte probieren möchte.Holztische und cremefarbene Stühle unter türkisen Glaspendeln – Luxus, der sich nicht verkrampft.Frühstück im The Chedi: Holz, Pflanzen, Leichtigkeit – Luxus ohne Steifheit.Knusprig gebratene Gyoza mit DipKnusprig gebratene Gyoza mit Dip: ein japanischer Klassiker zum Start unseres Dinners im The Japanese.Restaurantbereich The Japanese im The Chedi Luštica Bay MontenegroDer Restaurantbereich The Japanese im The Chedi Luštica Bay MontenegroEingang The Japanese Restaurant im The Chedi Luštica Bay MontenegroNicht zu übersehen: Rotes Neon weist den Weg ins The Japanese, das japanische Restaurant des The Chedi Luštica Bay.Japanisches Wagyu Beef im The Japanese The Chedi Luštica BayJapanisches Wagyu Beef im The Japanese The Chedi Luštica BayZwei perfekt pochierte Eier auf Räucherlachs – und die Holländaise sitzt, wo sie hingehört.Egg Benedikt, der Klassiker zum Frühstück ist ein MussSpeisesaal mit Holztischen und cremefarbenen Stühlen, türkise Pendelleuchten über der Theke – um zehn Uhr wird's hier laut.Der Frühstückraum ist am frühen Morgen noch leer: Die Primetime ist hier ab 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr.

Pool, Spa und die Sache mit der Entschleunigung

Zwischen den Mahlzeiten regeneriert man im asiatisch inspirierten Spa mit Innen- und Aussenpool oder lässt sich einfach am Infinity-Pool nieder, der optisch beinahe nahtlos in die Bucht übergeht. Wer lieber aufs Wasser als ins Spa möchte, hat es ebenfalls nicht weit: Die Marina liegt direkt vor der Tür und für die Wasserratten unter uns reicht die Auswahl vom SUP und Kajak über Segeln bis hin zum Tauchen. Man kann also wunderbar nichts tun – oder sich spontan doch noch aufs Wasser verabschieden. Genau diese Mischung aus Rückzug und Bewegung macht den Reiz aus: morgens Spa, nachmittags Meer und dazwischen einfach schauen, wohin der Tag einen treibt.

Der Strand vom The Chedi Luštica Bay

Der Chedi Beach selbst ist kein Sandstrand im klassischen Sinn, sondern feiner Kies, der unter den Füssen leise knirscht, bevor das Wasser in einem satten Türkis übernimmt – so klar, dass man die eigenen Zehen noch auf drei Meter Tiefe erkennt. Sonnenliegen, Schirme und Handtücher sind für Hotelgäste inklusive, dazu Strandkabinen mit allem, was man für einen Tag am Meer braucht; wer mehr Privatsphäre will, bucht bei The Rok gleich nebenan eine der Cabanas mit Sichtschutz-Vorhängen. Rein ins Wasser, ein paar Züge, wieder raus, Buch, Wein, von vorn – bei der sommerlichen Hitze und diesem einen Lüftchen wird daraus schnell ein Tagesrhythmus, den man ungern wieder aufgibt.

Wer Abwechslung sucht: Zu Fuss erreicht man in wenigen Minuten Marina Beach, den zweiten Hausstrand von Luštica Bay, beschattet von altem Oliven- und Pinienbestand, mit sanftem Einstieg ins Wasser, aufblasbarem Wasserpark für Kinder und Kajaks zum Ausleihen. Fünf Strände zählt Luštica Bay insgesamt; zwei davon, Chedi Beach und Marina Beach, gehören als Hausstrände automatisch zum Aufenthalt, der Rest ist per Shuttle einen Ausflug wert.

Holzweg an der Küste in Luštica Bay mit Blick auf das türkisblaue Meer
Gehen auf dem wohl schönsten Holzweg, den man sich vorstellen kann.
Frau am Steg mit Blick auf das MeerEin Spazierweg, bei dem man automatisch etwas langsamer wird. Schuld ist vermutlich die Aussicht.Felsige Adriaküste und Leuchtturm von Luštica Bay MontenegroFelsen, tiefblaues Wasser und ganz hinten wieder unser Leuchtturm. Er verfolgt uns. Zum Glück.Adriabucht mit Badezonen, dahinter moderne Architektur am Hang – selbst die Eleganz zieht sich hier die Schuhe aus.Felsige Adriaküste und Strand von Luštica Bay MontenegroFelsige Adriaküste und Leuchtturm von Luštica Bay MontenegroLuštica Bay hält fest, was alle suchen: klares Wasser, einen Leuchtturm und die Berge dahinter als Garantie.Meerblick auf die Adria bei Luštica Bay MontenegroDieses Blau ist einer der Gründe, warum wir tagsüber erstaunlich wenig nach drinnen wollten.Strandblick vom Rok Beach Restaurant im The Chedi Luštica BayMeerblick statt Marmor: Im The Chedi wächst der Luxus einfach aus Tontöpfen.Adriaküste von Luštica Bay mit Bäumen und türkisfarbenem MeerZwischen Pinien und Adria zeigt Luštica Bay seine etwas wildere, natürliche Seite.Marina Beach Bar in Luštica Bay MontenegroFlamingos in Blau und Weiss bewachen die Marina Beach Bar – hier wird Luxus spielerisch leicht.Marina Beach in Luštica Bay mit türkisfarbener AdriaRettungswacht und Sonnenschirme: Hier wird Sicherheit genauso ernst genommen wie die Entspannung.Felsige Adriaküste und StrandhausAdria-Türkis, Sonnenschirme, dahinter Wald: Luxus trägt hier Flip-Flops.Holzweg an der Küste in Luštica Bay mit Blick auf das türkisblaue MeerGehen auf dem wohl schönsten Holzweg, den man sich vorstellen kann.Sportliche Frau schaut auf das MeerJoggerin auf der Küstenpromenade mit Blick auf Montenegros Berge: hier passt Sport zur Lässigkeit.

Die Marina und der Leuchtturm von Luštica Bay

Der vielleicht schönste Programmpunkt beginnt für uns erst dann, wenn die Hitze langsam Feierabend macht. Dann ziehen wir vor dem Dinner noch los zur Hafeneinfahrt, zum kleinen weissen Leuchtturm am Ende der Mole – und damit zu unserem meistfotografierten Motiv dieser Reise. Nach Sonnenuntergang bekommt er dann doch noch Starallüren. Farben und Muster wandern über die Fassade, unter der geschwungenen Pergola daneben öffnet die kleine Bar und aus «Wir drehen nur noch eine Runde» wird ziemlich zuverlässig «Komm, ein Glas geht noch».

Auf dem Rückweg über die Promenade zeigt Luštica Bay für uns seine schönste Seite. Vor uns die schwarzen Masten der Yachten im Abendhimmel, dahinter die terrakottafarbenen Dächer, die sich wie ein kleines Amphitheater den Hang hinaufziehen. Wir bleiben stehen, schauen den Menschen beim Flanieren zu und verlieren dabei angenehm das Gefühl für die Uhr.

Und ja, an solchen Abenden holen wir auch die luftigen Kleider aus dem Koffer, die zu Hause in der Schweiz vermutlich monatelang auf ihren grossen Auftritt warten würden. Hier passen sie plötzlich perfekt. Vielleicht ist genau das dieses Feriengefühl, das man nicht planen kann: ein bisschen mehr Farbe, ein Glas mehr Zeit und das Gefühl, für ein paar Tage einfach die mediterranere Version von uns selbst zu sein.

Der Leuchttum von Luštica BayLieblingsmotiv in Luštica BayMarina von Luštica Bay mit Yachten und MotorbootLuštica Bay: Die Marina lädt zum Ankern ein, die Häuser dahinter zum Träumen.Frau spaziert an mediterraner PromenadeAbendspaziergang durch Marina Village: Wenn die Sonne tiefer steht, die Yachten im goldenen Licht liegen und die grösste Hitze langsam nachlässt, zeigt Luštica Bay für uns seine schönste Seite.Segelyachten in Luštica Bay vor orangefarbenem AbendhimmelSegelyachten in Luštica Bay vor orangefarbenem AbendhimmelLeuchtturm von Luštica Bay hinter SegelmastenZwischen den Masten taucht immer wieder der kleine Leuchtturm von Luštica Bay auf.Leuchtturm von Luštica Bay am AbendTagsüber weiss und zurückhaltend, am Abend bekommt der Leuchtturm seinen grossen Auftritt.Leuchtturm mit Terrasse dahinter, durchs Astwerk fotografiert – «Lieblingsmotiv» aus gutem Grund.Unser Foto-Lieblingsmotiv ist und bleibt der LeuchtturmFelsige Adriaküste und Leuchtturm von Luštica Bay MontenegroFelsen, tiefblaues Wasser und ganz hinten wieder unser Leuchtturm. Er verfolgt uns. Zum Glück.Weisser Leuchtturm an der Marina von Luštica Bay MontenegroDer Leuchtturm von Luštica Bay: Orientierungspunkt für Anker und Ankommen.The Lighthouse Bar an der Marina von Luštica Bay MontenegroThe Lighthouse Bar an der Marina von Luštica Bay Montenegro

Was ein Luxushotel wirklich ausmacht, zeigt sich selten am Gebäude, sondern an den Menschen darin. Und hier punktet The Chedi leise, aber deutlich. Freundlich sind alle, jederzeit, keine Frage. Aber nach drei, vier Tagen kennt man uns auch beim Namen. Gamil, unser Kellner am Frühstückstisch, arbeitet, wie er uns erzählt, in den Wintermonaten jeweils in einem anderen Orascom-Haus in El Gouna, im Sommer ist er hier an der Adria. Ivan an der Rezeption, mit Männerdutt und einem Lächeln, das nie aufgesetzt wirkt, erkennt uns schon von Weitem und grüsst uns nach ein paar Tagen wie alte Bekannte.

Diese Art von Service, aufmerksam, aber nie aufdringlich, eher mediterran locker als steif perfekt, ist es, die aus einem Hotelaufenthalt ein kleines Zuhause auf Zeit macht. Man weiss genau, dass man in den Ferien ist. Und vielleicht fühlt es sich gerade deshalb so gut an.

Edelweiss Flugzeug am Flughafen Zürich
Direkt von Zürich an die Adria: Im Sommer bringt Edelweiss uns nach Tivat und damit fast vor die Haustür von Luštica Bay.

Direkt nach Luštica Bay: Mit Edelweiss von Zürich nach Tivat

Im Sommer fliegt Edelweiss direkt von Zürich nach Tivat, und nach nicht einmal zwei Stunden bist du schon an der montenegrinischen Adria. Praktisch für Golfer: Das erste Golfgepäckstück bis 23 Kilogramm reist kostenlos mit. Vom kleinen Flughafen Tivat sind es danach nur noch rund 15 Minuten bis zum The Chedi. Viel unkomplizierter kann ein Ferienstart eigentlich kaum sein.


Luštica Bay in Bildern: Marina, Meer und The Chedi

Willkommen in Luštica Bay: Aussicht auf die Adria-BuchtWillkommen in Luštica Bay: Hinter dem Marina Village öffnet sich die Bucht mit türkisblauem Wasser, grünen Hügeln und Yachten vor Anker.Stapel glatter Steine durchbohrt von einer Stahlstange – das Spa-Plakat des The Chedi zeigt, wie ernst man es hier mit Entschleunigung meint.Dieser Aufzug führt zum Spa im The Chedi.Tee im Doppelwandglas, Kräuter beim Ziehen – die klassische Willkommensformel im Resort, nur eben flüssig.Erst mal ein Ice Tea zur Begrüssung am CheckinSchlafzimmer mit Balkon und Meerblick im The Chedi Luštica BaySchon vom Bett aus blitzt die Adria durch die Balkontür. So darf ein Morgen in Montenegro beginnen.Spa-Behandlungsraum im The Chedi Luštica Bay MontenegroGedämpftes Licht und asiatisch inspirierte Ruhe: Im Spa schaltet selbst der Ferienmodus noch einen Gang zurück.Blick vom Balkon der Superior Suite auf das darunterliegende Restaurant Signorina bei NachtNächtlicher Blick vom Balkon unserer Superior Suite auf das darunterliegende Signorina, das am Abend mit seiner stimmungsvoll beleuchteten Terrasse zum Treffpunkt an der Marina wird.Stuhl im Restaurant SignorinaSignorina heisst so, weil auch Luxus hier barfuss gehen darf.Frau auf dem Balkon einer Suite mit Blick über Luštica BayAuch die Stadtseite hat ihren mediterranen Charme.Segelyachten in der Marina von Luštica Bay bei SonnenuntergangWenn die Masten zu schwarzen Linien werden, beginnt an der Marina unsere liebste Tageszeit.Marina Village Luštica Bay mit rotem Rettungsring und YachtenMarina-Alltag mit Ferienkulisse: Yachten vorne, Terrakottadächer hinten.Leuchtturm von Luštica Bay hinter SegelmastenZwischen den Masten taucht immer wieder der kleine Leuchtturm von Luštica Bay auf.Terrasse an der Marina von Luštica Bay von obenDirekt am Wasser sitzen, essen, schauen und ein bisschen die Zeit vergessen.Ein Jogger in Leggings läuft nachts über einen beleuchteten Innenhof – die Steinfassade strahlt golden, oben die geschwungenen Balkone des «Chedi» – und ja, barfuss sieht anders aus.Nächtlicher Jogging durch die Hotelanlage: Luxus, der sich anfühlt wie zuhause.Leuchtturm mit Terrasse dahinter, durchs Astwerk fotografiert – «Lieblingsmotiv» aus gutem Grund.Unser Foto-Lieblingsmotiv ist und bleibt der LeuchtturmHolztische und cremefarbene Stühle unter türkisen Glaspendeln – Luxus, der sich nicht verkrampft.Frühstück unter hängenden Pflanzen: Lässigkeit statt Pomp, auch beim Speisen.Buffetzeile mit Suppen, Ölen und Gebäck – und Pflanzen, die mehr Platz einnehmen als die Entscheidungshilfen.Wer morgens noch Entscheidungshilfe braucht, bekommt sie hier eher nicht. Die Auswahl ist gross.Bar im The Chedi Luštica Bay MontenegroDie Bar im The Chedi Luštica Bay MontenegroLogo des The Chedi Luštica Bay Montenegro an der HotelfassadeWasser statt Worte: The Chedi setzt auf subtile Eleganz, nicht auf Lautstärke.Moderner Innenbereich des The Chedi Luštica BayLobby des Chedi: schwarze Pendelleuchten, terracotta-farbene Akzente, entspannte Eleganz.Mediterrane Häuser im Marina Village von Luštica Bay MontenegroDie Häuser von Luštica Bay staffeln sich wie eine Postkarte zum Anfassen, darunter die Marina und ihre weissen Boote.Weinflasche im The Spot Restaurant im The Chedi Luštica BayThe Spot gehört zu unseren Lieblingsplätzen für lange Abende direkt am Wasser.Wegweiser an der Marina von Luštica Bay MontenegroVerlaufen ist schwierig. Sich unterwegs irgendwo auf einen Drink festsetzen dagegen ziemlich leicht.Weisser Leuchtturm an der Marina von Luštica Bay MontenegroKlein, weiss und unser wohl meistfotografiertes Motiv: der Leuchtturm von Luštica Bay.Sonnenliegen am Marina Beach in Luštica Bay MontenegroLiege aussuchen, Blick Richtung Adria und den Rest des Tages erst einmal vertagen.Felsige Adriaküste und Leuchtturm von Luštica Bay MontenegroLuštica Bay: Leuchtturm statt Champagnerturm, Adria statt Andrang.Rok Beach Restaurant im The Chedi Luštica BayThe Rok liegt direkt am Wasser, wo das Resort seinen entspannten Luxus lebt.Eingang im dezenten KerzenlichtReifen als Blumenkübel: The Chedi zeigt, dass Luxus auch spielerisch sein darf.

Vom Meer aufs Fairway: Hier geht’s zum Golfplatz von Luštica Bay

Das eigentliche Herzstück für Golferinnen und Golfer liegt ein gutes Stück oberhalb der Bucht: Hier entsteht ein 18-Loch Gary Player Signature Course, bei dem das Meer von jedem einzelnen Loch mitspielt. Eine Aussicht, die weltweit nur rund zehn Prozent aller Golfplätze bieten sollen.

Drei Löcher plus Driving Range sind bereits bespielbar und wir haben natürlich selbst abgeschlagen. Kleiner Spoiler: Nur wegen des Meerblicks sollte man den Ball trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Der Platz zeigt schon auf den ersten drei Löchern ziemlich deutlich seine Zähne.

Wenn du wissen willst, was Gary Player hier bis 2028 plant, warum das ganz bewusst kein gemütlicher Holiday-Course werden soll und was Golfdirektor Boško Kaluđerović uns bei unserer Runde und Buggy-Tour verraten hat: Hier geht’s zu unserer grossen Reportage über den Luštica Bay Golf Club.