
The Chedi Luštica Bay: Wo der Luxus barfuss geht
The Chedi Luštica Bay in Montenegro: Meerblick, Marina, Beach, Spa und mediterranes Lebensgefühl. Warum sich Luxus hier wunderbar lässig anfühlt.
Meerblick am Morgen, barfuss zum Lunch, Malvasia zum Sonnenuntergang und abends noch eine Runde durch die Marina: Im The Chedi Luštica Bay fühlt sich Fünf-Sterne-Luxus erstaunlich wenig nach Fünf-Sterne-Etikette an. Genau das macht den Reiz aus.

The Chedi Luštica Bay: Meerblick, Marina und Dolce Vita
36 Grad zeigt das Thermometer, als wir aus dem klimatisierten Wagen steigen, und trotzdem ist es das Erste, was uns auffällt: kein stehender Hitzeschwall, sondern ein feines, fast unverschämt zuverlässiges Lüftchen, das einem um die Nase streicht. Es wird uns sechs Tage lang nicht mehr verlassen – morgens beim Kaffee, mittags am Pool, abends beim Sonnenuntergang. Der Hochsommer an der montenegrinischen Adria hat seine eigenen Regeln, und Luštica Bay scheint sie zu kennen.
Mitten in diesem Wind mit einer leichten Prise Salz liegt The Chedi Luštica Bay, seit 2018 das erste Luxushotel der neu gebauten Marina Village und bis heute so etwas wie ihr ruhender Mittelpunkt. Der Name allein weckt im deutschsprachigen Raum sofort Assoziationen ans ikonische The Chedi Andermatt – und wer mit dieser Erwartung anreist, wird nicht enttäuscht, aber auch überrascht: Hier unten an der Adria ist alles eine Spur südlicher, eine Spur lässiger. Mitglied der Leading Hotels of the World ist das Haus trotzdem, mit allem, was das an Aufnahmeverfahren und Qualitätsstandards verlangt.
Die Suiten im The Chedi Luštica Bay: Meerblick macht den Unterschied
Wer hier bucht, sollte sich mit den Zimmerkategorien beschäftigen – wir hatten das Glück, während unseres Aufenthalts gleich zwei davon kennenzulernen. Unsere ersten drei Nächte verbringen wir in einer Standard-Suite im hinteren Gebäudeteil: gut ausgestattet, angenehm ruhig, mit Blick nach rechts über die Dächer von Luštica Bay und nach links mit einem kleinen, fast verstohlenen Ausschnitt auf das türkisfarbene Wasser der Adria. In der Golfsprache würde man das wohl einen blinden Abschlag nennen – man weiss, dass hinter dem Hügel etwas Grosses wartet, sieht es aber noch nicht.
Blick ins Schlafzimmer unserer Superior Suite im The Chedi Luštica Bay: warme Farben, verspielte Design-Details und vom Bett aus ein kleiner Vorgeschmack auf die Bucht.
Der Balkonblick in Richtung Haupthaus The Chedi Luštica Bay
Auch die Stadtseite hat ihren mediterranen Charme.
Naturtöne und Designakzente sorgen auch im Schlafzimmer für mediterrane Ruhe. Ich dachte ja erst: Missoni-Style.
Klare Linien und viel Naturstein: Auch im Bad bleibt The Chedi seiner ruhigen Designsprache treu.
Morgens die Vorhänge aufziehen und erst einmal schauen, was draussen passiert.
Süsser Empfang im The Chedi Luštica Bay: Frische Früchte und kleine Kuchen warten als Willkommensgruss auf dem Zimmer.Am dritten Tag wechseln wir in eine Seaview Front Superior Suite direkt zur Marina hin. Und plötzlich verändert sich vor allem eines: der erste Blick am Morgen. Der Unterschied lässt sich für uns weniger in Quadratmetern als in Aussicht messen. Beim Aufwachen liegt die Adria direkt vor uns, beim Dösen auf dem Balkon schimmert sie in genau jenem Türkis, für das man eigentlich extra hierher reist, eingerahmt von den Masten der Segelyachten im Hafen. Das ist so ein «Do not disturb»-Moment, bei dem man automatisch länger sitzen bleibt als geplant. Ein Glas Wein, die Füsse hoch, den Blick irgendwo zwischen Marina und Horizont verlieren und für eine Weile einfach gar nichts müssen. Genau dafür bucht man Meerblick.


Badewanne mit Ausblick: Bei Montenegros Sommerhitze empfehlen wir allerdings die Kaltwasser-Variante. Meerblick gibt’s schliesslich auch ohne Schaum und 38 Grad.
Ruhige Farben, warmes Licht und viel Platz zum Ankommen: das Schlafzimmer unserer Suite im The Chedi Luštica Bay.
Schon vom Bett aus blitzt die Adria durch die Balkontür. So darf ein Morgen in Montenegro beginnen.
Draussen wartet bereits die Marina: Wohnen mit Ferienmodus.Marina Village: Vom The Chedi direkt an die Promenade
Was The Chedi von klassischen Beach-Resorts unterscheidet, merkt man schon beim ersten Spaziergang: Man tritt aus dem Hotel und steht direkt auf der mediterranen Promenade, zwischen Cafés, Boutiquen, Yachten und Menschen, die hier nicht nur Ferien machen, sondern tatsächlich leben. Dadurch fühlt sich Luštica Bay weniger wie ein abgeschottetes Resort und mehr wie ein kleiner Ort am Meer an.
Architektonisch verschmilzt das Hotel bewusst mit der Halbinsel Luštica dahinter: Natursteinfassaden, Terrakottadächer, blaugrüne Fensterläden. Es ist dieselbe Formsprache, die man in den jahrhundertealten Steindörfern hinter der Marina findet, wo bis heute Olivenöl, Käse und Wein produziert werden. Kein Zufall: Die Planer wollten sich der kargen mediterranen Landschaft anpassen, statt sie zu überbauen.

Marina und Abendsonne: Luštica Bay kann ziemlich überzeugend mediterran.
Ein buntes Sommerkleid, ein Sommerabend und der Leuchtturm in Sichtweite: Genau so fühlt sich Ferienmodus an.
Das Chedi Luštica Bay am Marina Village, wo Luxus in Steinoptik und Efeu daherkommt.
Wer hier einen Anzug trägt, ist overdressed. Die Marina von Luštica Bay.
Boote im Hafen und dazwischen jede Menge Adria-Gefühl.
Vom Wasser aus zeigt sich, wie sehr Marina Village mit der Bucht verwachsen ist.
Segelyachten in Luštica Bay vor orangefarbenem Abendhimmel
Olivenbäume, Naturstein und Adria: Die mediterrane Handschrift zieht sich durch das ganze Marina Village.
Marina-Alltag mit Ferienkulisse: Yachten vorne, Terrakottadächer hinten.
Tagsüber weiss und zurückhaltend, am Abend bekommt der Leuchtturm seinen grossen Auftritt.
The Chedi Luštica Bay: Wo Mittelmeer-Architektur auf Bootsleben trifft.
Statt klassischer Resortarchitektur fühlt sich Luštica Bay eher wie ein gewachsener kleiner Küstenort an.
Verlaufen ist schwierig. Sich unterwegs irgendwo auf einen Drink festsetzen dagegen ziemlich leicht.
Wie ein kleines Amphitheater ziehen sich die Häuser von Luštica Bay über den Hang.Sonnenuntergang im The Spot, Mittagspause im The Rok
Kulinarisch bleibt man dem Hotel treu, ohne je das Gefühl zu haben, eingesperrt zu sein. Abends sitzen wir im hoteleigenen The Spot, keine zehn Meter vom Wasser, während der Himmel von Apricot in tiefes Blau kippt und die Mastspitzen der Segelyachten sich schwarz dagegen abzeichnen – ein Logenplatz, den man sich in Luštica Bay kaum besser hätte aussuchen können. Ein Glas Malvasia im Eiskübel, die montenegrinische Weissweinsorte, die an dieser Küste dank rund 240 Sonnentagen im Jahr besonders unkompliziert und fruchtig gerät. Mittwochs trifft hier Pasta auf Jazz, donnerstags glüht der Grill – an einem dieser Abende haben wir sogar Rolfs 80. Geburtstag gefeiert, mit einer Kerze mehr, als das Küchenteam eigentlich eingeplant hatte.
Mittags zieht es uns lieber ins Rok, die Beach Bar auf der natürlichen Felsterrasse über dem Chedi Beach: Gamberi al Limone in einer buttrig-cremigen Zitronen-Weisswein-Sauce, dazu warmes Fladenbrot und ein kühler Malvasia, an dessen Glas sich sofort Kondenswasser bildet. Unter dem Tisch dreht meist eine der Anlagenkatzen ihre Runde – kleine Wollknäuel mit Glöckchen, die das Hotel eigens füttert und tierärztlich betreut, und die unter den Gästen längst einen eigenen Fanclub haben. Wer vom Beach an den Tisch will, ist hier goldrichtig: einen Dresscode gibt es nicht, und niemand fällt aus dem Rahmen.

Draussen speisen mit Blick ins Innere: The Spot zeigt, wo bei The Chedi die Grenzen verschwimmen.
Lachs mit Safransauce und Spargel: im Restaurant The Spot sitzt man elegant und trotzdem barfuss.
Terrasse von The Spot: wo Olivenbäume und Meerblick die Tischgespräche führen.
Weisswein und Aperitif mit Blick auf die Segelboote, das ist Luxus ohne Umschweife.
Warten aufs Abendbrot – oder einfach nur auf den nächsten Gedanken.
Im Restaurant The Spot wird gekocht, während die Gäste zuschauen – Luxus ohne Umschweife.
Wein im Eimer, Flip-Flops im Kopf: Luxus ohne Allüren im The Chedi.
Gewebte Leuchten über Marmor und Grün: The Spot bleibt elegant, ohne sich anzustrengen.
Pflanzen rahmen den Speisesaal, Licht fällt elegant durch Holzbalken – Luxus, der sich hier nicht wichtig nimmt.
The Rok Beach Bar, wo selbst der Luxus die Schuhe ausziehen darf.
Gamberi mit Fladenbrot im Rok Beach Restaurant: Luxus schmeckt hier ungezwungen.
Rok Beach Restaurant: Meerblick statt Kleidercode, Lässigkeit statt Service-Theater.
Mittagslicht auf der Terrasse: Olivenbäume, Meerblick, keine Eile.Vom Frühstücksbuffet zum Omakase
Wer früh genug aufsteht, ergattert einen Tisch draussen auf der Terrasse und bekommt den Blick auf die alte Hafeneinfahrt mit ihrem Leuchtturm gleich dazu. Die Masten der Segelyachten zeichnen dunkle Linien in den erwachenden Himmel, während drinnen das Frühstücksbuffet mit allem wartet, was das Herz an einem Ferienmorgen begehrt. Was wir allerdings erst am dritten Tag begreifen: Dieser Raum führt ein Doppelleben.
Denn kaum ist die Sonne hinter der Marina verschwunden, wechselt die Frühstücksterrasse überraschend die Identität. Wo morgens noch Kaffee, Croissants und Meerblick den Ton angeben, beginnt am Abend The Japanese. Der Weg dorthin führt tatsächlich durch die offene Küche und dann durch einen schmalen Korridor in sattem Neonrot. An den Wänden hängen grossformatige Porträts der Chefköche, die uns mit ihren Kreationen in der Hand beinahe persönlich mustern. Ein bisschen fühlt es sich an, als würden sie kontrollieren, wer da gerade ihre heiligen Hallen betritt.
Seit Juni 2025 serviert das Haus hier ein progressives siebengängiges Omakase-Menü. Wir allerdings hatten Lust auf Sushi und bestellen uns einmal quer durch die japanische Komfortzone.
Auf den Tisch kommt bei uns einmal quer durch die japanische Wohlfühlzone: knusprige Gyoza, Sushi-Rolls, Sashimi, Tempura und glasierte Wagyu-Happen. Alles zum Teilen und sowohl geschmacklich als auch in der Inszenierung deutlich anders als im NOA draussen an der Promenade.

Einmal durch die Küche, bitte: Der Hintereingang ins The Japanese führt vorbei an den Porträts der Chefköche direkt ins Restaurant.
So kann man in den Tag starten: Lecker und gesund nämlich!
Frühstücksbuffet mit Grünpflanzen und Steinwand: selbst das Müsli trägt hier Luxusambiance.
Helles Holz, klare Linien und viel Glas: The Japanese fügt sich ziemlich elegant in den modernen Stil des The Chedi Luštica Bay ein.
Der Ausblick vom The Japanese The Chedi direkt auf den Leuchtturm von Luštica Bay
Ein Tisch voller Japan: Sushi, Rolls und weitere kleine Gerichte machen das Dinner im The Japanese am besten zum Teilen.
Wer Sushi und Sashimi mag, wird diesen hier lieben.
Wer morgens noch Entscheidungshilfe braucht, bekommt sie hier eher nicht. Die Auswahl ist gross.
Reifen statt Vasen: The Chedi setzt auch in der Lobby auf entspannte Eleganz.
Sushi, Sashimi und warme japanische Gerichte kommen hier gemeinsam auf den Tisch. Ideal, wenn man sich einmal quer durch die Karte probieren möchte.
Frühstück im The Chedi: Holz, Pflanzen, Leichtigkeit – Luxus ohne Steifheit.
Knusprig gebratene Gyoza mit Dip: ein japanischer Klassiker zum Start unseres Dinners im The Japanese.
Der Restaurantbereich The Japanese im The Chedi Luštica Bay Montenegro
Nicht zu übersehen: Rotes Neon weist den Weg ins The Japanese, das japanische Restaurant des The Chedi Luštica Bay.
Japanisches Wagyu Beef im The Japanese The Chedi Luštica Bay
Egg Benedikt, der Klassiker zum Frühstück ist ein Muss
Der Frühstückraum ist am frühen Morgen noch leer: Die Primetime ist hier ab 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr.Pool, Spa und die Sache mit der Entschleunigung
Zwischen den Mahlzeiten regeneriert man im asiatisch inspirierten Spa mit Innen- und Aussenpool oder lässt sich einfach am Infinity-Pool nieder, der optisch beinahe nahtlos in die Bucht übergeht. Wer lieber aufs Wasser als ins Spa möchte, hat es ebenfalls nicht weit: Die Marina liegt direkt vor der Tür und für die Wasserratten unter uns reicht die Auswahl vom SUP und Kajak über Segeln bis hin zum Tauchen. Man kann also wunderbar nichts tun – oder sich spontan doch noch aufs Wasser verabschieden. Genau diese Mischung aus Rückzug und Bewegung macht den Reiz aus: morgens Spa, nachmittags Meer und dazwischen einfach schauen, wohin der Tag einen treibt.
Der Strand vom The Chedi Luštica Bay
Der Chedi Beach selbst ist kein Sandstrand im klassischen Sinn, sondern feiner Kies, der unter den Füssen leise knirscht, bevor das Wasser in einem satten Türkis übernimmt – so klar, dass man die eigenen Zehen noch auf drei Meter Tiefe erkennt. Sonnenliegen, Schirme und Handtücher sind für Hotelgäste inklusive, dazu Strandkabinen mit allem, was man für einen Tag am Meer braucht; wer mehr Privatsphäre will, bucht bei The Rok gleich nebenan eine der Cabanas mit Sichtschutz-Vorhängen. Rein ins Wasser, ein paar Züge, wieder raus, Buch, Wein, von vorn – bei der sommerlichen Hitze und diesem einen Lüftchen wird daraus schnell ein Tagesrhythmus, den man ungern wieder aufgibt.
Wer Abwechslung sucht: Zu Fuss erreicht man in wenigen Minuten Marina Beach, den zweiten Hausstrand von Luštica Bay, beschattet von altem Oliven- und Pinienbestand, mit sanftem Einstieg ins Wasser, aufblasbarem Wasserpark für Kinder und Kajaks zum Ausleihen. Fünf Strände zählt Luštica Bay insgesamt; zwei davon, Chedi Beach und Marina Beach, gehören als Hausstrände automatisch zum Aufenthalt, der Rest ist per Shuttle einen Ausflug wert.

Ein Spazierweg, bei dem man automatisch etwas langsamer wird. Schuld ist vermutlich die Aussicht.
Felsen, tiefblaues Wasser und ganz hinten wieder unser Leuchtturm. Er verfolgt uns. Zum Glück.
Felsige Adriaküste und Strand von Luštica Bay Montenegro
Luštica Bay hält fest, was alle suchen: klares Wasser, einen Leuchtturm und die Berge dahinter als Garantie.
Dieses Blau ist einer der Gründe, warum wir tagsüber erstaunlich wenig nach drinnen wollten.
Meerblick statt Marmor: Im The Chedi wächst der Luxus einfach aus Tontöpfen.
Zwischen Pinien und Adria zeigt Luštica Bay seine etwas wildere, natürliche Seite.
Flamingos in Blau und Weiss bewachen die Marina Beach Bar – hier wird Luxus spielerisch leicht.
Rettungswacht und Sonnenschirme: Hier wird Sicherheit genauso ernst genommen wie die Entspannung.
Adria-Türkis, Sonnenschirme, dahinter Wald: Luxus trägt hier Flip-Flops.
Gehen auf dem wohl schönsten Holzweg, den man sich vorstellen kann.
Joggerin auf der Küstenpromenade mit Blick auf Montenegros Berge: hier passt Sport zur Lässigkeit.Die Marina und der Leuchtturm von Luštica Bay
Der vielleicht schönste Programmpunkt beginnt für uns erst dann, wenn die Hitze langsam Feierabend macht. Dann ziehen wir vor dem Dinner noch los zur Hafeneinfahrt, zum kleinen weissen Leuchtturm am Ende der Mole – und damit zu unserem meistfotografierten Motiv dieser Reise. Nach Sonnenuntergang bekommt er dann doch noch Starallüren. Farben und Muster wandern über die Fassade, unter der geschwungenen Pergola daneben öffnet die kleine Bar und aus «Wir drehen nur noch eine Runde» wird ziemlich zuverlässig «Komm, ein Glas geht noch».
Auf dem Rückweg über die Promenade zeigt Luštica Bay für uns seine schönste Seite. Vor uns die schwarzen Masten der Yachten im Abendhimmel, dahinter die terrakottafarbenen Dächer, die sich wie ein kleines Amphitheater den Hang hinaufziehen. Wir bleiben stehen, schauen den Menschen beim Flanieren zu und verlieren dabei angenehm das Gefühl für die Uhr.
Und ja, an solchen Abenden holen wir auch die luftigen Kleider aus dem Koffer, die zu Hause in der Schweiz vermutlich monatelang auf ihren grossen Auftritt warten würden. Hier passen sie plötzlich perfekt. Vielleicht ist genau das dieses Feriengefühl, das man nicht planen kann: ein bisschen mehr Farbe, ein Glas mehr Zeit und das Gefühl, für ein paar Tage einfach die mediterranere Version von uns selbst zu sein.
Lieblingsmotiv in Luštica Bay
Luštica Bay: Die Marina lädt zum Ankern ein, die Häuser dahinter zum Träumen.
Abendspaziergang durch Marina Village: Wenn die Sonne tiefer steht, die Yachten im goldenen Licht liegen und die grösste Hitze langsam nachlässt, zeigt Luštica Bay für uns seine schönste Seite.
Segelyachten in Luštica Bay vor orangefarbenem Abendhimmel
Zwischen den Masten taucht immer wieder der kleine Leuchtturm von Luštica Bay auf.
Tagsüber weiss und zurückhaltend, am Abend bekommt der Leuchtturm seinen grossen Auftritt.
Unser Foto-Lieblingsmotiv ist und bleibt der Leuchtturm
Felsen, tiefblaues Wasser und ganz hinten wieder unser Leuchtturm. Er verfolgt uns. Zum Glück.
Der Leuchtturm von Luštica Bay: Orientierungspunkt für Anker und Ankommen.
The Lighthouse Bar an der Marina von Luštica Bay MontenegroWas ein Luxushotel wirklich ausmacht, zeigt sich selten am Gebäude, sondern an den Menschen darin. Und hier punktet The Chedi leise, aber deutlich. Freundlich sind alle, jederzeit, keine Frage. Aber nach drei, vier Tagen kennt man uns auch beim Namen. Gamil, unser Kellner am Frühstückstisch, arbeitet, wie er uns erzählt, in den Wintermonaten jeweils in einem anderen Orascom-Haus in El Gouna, im Sommer ist er hier an der Adria. Ivan an der Rezeption, mit Männerdutt und einem Lächeln, das nie aufgesetzt wirkt, erkennt uns schon von Weitem und grüsst uns nach ein paar Tagen wie alte Bekannte.
Diese Art von Service, aufmerksam, aber nie aufdringlich, eher mediterran locker als steif perfekt, ist es, die aus einem Hotelaufenthalt ein kleines Zuhause auf Zeit macht. Man weiss genau, dass man in den Ferien ist. Und vielleicht fühlt es sich gerade deshalb so gut an.

Direkt nach Luštica Bay: Mit Edelweiss von Zürich nach Tivat
Im Sommer fliegt Edelweiss direkt von Zürich nach Tivat, und nach nicht einmal zwei Stunden bist du schon an der montenegrinischen Adria. Praktisch für Golfer: Das erste Golfgepäckstück bis 23 Kilogramm reist kostenlos mit. Vom kleinen Flughafen Tivat sind es danach nur noch rund 15 Minuten bis zum The Chedi. Viel unkomplizierter kann ein Ferienstart eigentlich kaum sein.
Luštica Bay in Bildern: Marina, Meer und The Chedi
Willkommen in Luštica Bay: Hinter dem Marina Village öffnet sich die Bucht mit türkisblauem Wasser, grünen Hügeln und Yachten vor Anker.
Dieser Aufzug führt zum Spa im The Chedi.
Erst mal ein Ice Tea zur Begrüssung am Checkin
Schon vom Bett aus blitzt die Adria durch die Balkontür. So darf ein Morgen in Montenegro beginnen.
Gedämpftes Licht und asiatisch inspirierte Ruhe: Im Spa schaltet selbst der Ferienmodus noch einen Gang zurück.
Nächtlicher Blick vom Balkon unserer Superior Suite auf das darunterliegende Signorina, das am Abend mit seiner stimmungsvoll beleuchteten Terrasse zum Treffpunkt an der Marina wird.
Signorina heisst so, weil auch Luxus hier barfuss gehen darf.
Auch die Stadtseite hat ihren mediterranen Charme.
Wenn die Masten zu schwarzen Linien werden, beginnt an der Marina unsere liebste Tageszeit.
Marina-Alltag mit Ferienkulisse: Yachten vorne, Terrakottadächer hinten.
Zwischen den Masten taucht immer wieder der kleine Leuchtturm von Luštica Bay auf.
Direkt am Wasser sitzen, essen, schauen und ein bisschen die Zeit vergessen.
Nächtlicher Jogging durch die Hotelanlage: Luxus, der sich anfühlt wie zuhause.
Unser Foto-Lieblingsmotiv ist und bleibt der Leuchtturm
Frühstück unter hängenden Pflanzen: Lässigkeit statt Pomp, auch beim Speisen.
Wer morgens noch Entscheidungshilfe braucht, bekommt sie hier eher nicht. Die Auswahl ist gross.
Die Bar im The Chedi Luštica Bay Montenegro
Wasser statt Worte: The Chedi setzt auf subtile Eleganz, nicht auf Lautstärke.
Lobby des Chedi: schwarze Pendelleuchten, terracotta-farbene Akzente, entspannte Eleganz.
Die Häuser von Luštica Bay staffeln sich wie eine Postkarte zum Anfassen, darunter die Marina und ihre weissen Boote.
The Spot gehört zu unseren Lieblingsplätzen für lange Abende direkt am Wasser.
Verlaufen ist schwierig. Sich unterwegs irgendwo auf einen Drink festsetzen dagegen ziemlich leicht.
Klein, weiss und unser wohl meistfotografiertes Motiv: der Leuchtturm von Luštica Bay.
Liege aussuchen, Blick Richtung Adria und den Rest des Tages erst einmal vertagen.
Luštica Bay: Leuchtturm statt Champagnerturm, Adria statt Andrang.
The Rok liegt direkt am Wasser, wo das Resort seinen entspannten Luxus lebt.
Reifen als Blumenkübel: The Chedi zeigt, dass Luxus auch spielerisch sein darf.Vom Meer aufs Fairway: Hier geht’s zum Golfplatz von Luštica Bay
Das eigentliche Herzstück für Golferinnen und Golfer liegt ein gutes Stück oberhalb der Bucht: Hier entsteht ein 18-Loch Gary Player Signature Course, bei dem das Meer von jedem einzelnen Loch mitspielt. Eine Aussicht, die weltweit nur rund zehn Prozent aller Golfplätze bieten sollen.
Drei Löcher plus Driving Range sind bereits bespielbar und wir haben natürlich selbst abgeschlagen. Kleiner Spoiler: Nur wegen des Meerblicks sollte man den Ball trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Der Platz zeigt schon auf den ersten drei Löchern ziemlich deutlich seine Zähne.
Wenn du wissen willst, was Gary Player hier bis 2028 plant, warum das ganz bewusst kein gemütlicher Holiday-Course werden soll und was Golfdirektor Boško Kaluđerović uns bei unserer Runde und Buggy-Tour verraten hat: Hier geht’s zu unserer grossen Reportage über den Luštica Bay Golf Club.
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