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Holzstruktur und warmgoldenem Licht gegen das Delta-Dämmerblau – hier schliesst man die Augen und denkt, man habe gerade das Fairway gemacht.

Jao Camp Botswana – Luxus-Safari im Herzen des Okavango Delta

· Jao Camp Botswana, Botswana (-18.913, 22.544) · 13 Min Lesezeit · Monika Geisler

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Jao Camp von Wilderness im Moremi Game Reserve: luxuriöse Safari-Lodges, unberührtes Okavango-Delta, Big Five, Wasser- & Land-Safaris, exklusives Botswana-Abenteuer.

Eine Luxussafari im Okavango Delta bedeutet: Du bist mitten in der wilden Schönheit Afrikas – und trotzdem in purem Luxus gebettet. Das Wilderness Jao Camp im Moremi Game Reserve zeigt dir genau diese Magie: eine Safari, die Nervenkitzel und Komfort so perfekt verbindet wie ein gut gemixter Sundowner.

Tagsüber erspähst du die Big Five, begleitest Fährten im goldenen Morgenlicht und gleitest in einem Mokoro lautlos durch die Wasserwege des Deltas. Danach erwartet dich eine Lodge, die eher an ein High-End-Designhotel erinnert als an «Jenseits von Afrika». Dein persönlicher Butler liest dir jeden Wunsch von den Augen ab, der Service ist ebenso exklusiv wie unaufdringlich – genau so fühlt sich eine echte Luxussafari in Botswana an. Jedenfalls dann, wenn du deine Reise mit Wilderness, einem mehrfach ausgezeichneten Anbieter für Luxussafari in Afrika, gebucht hast.

Es ist diese verrückte Mischung aus Natur und Noblesse, die das Erlebnis so besonders macht. Da schlendert ein verliebtes Löwenpärchen direkt am Geländewagen vorbei, während die Sonne untergeht und du einen eiskalten Sundowner in der Hand hältst – und irgendwie passt es einfach perfekt. Jeder Moment auf dieser Safari wird zu einem Bild, das sich in dein Gedächtnis brennt, als wäre es das Cover deines ganz persönlichen afrikanischen Märchens.

Deine Luxussafari mit Wilderness im Jao Camp

Lagerfeuer im Sand, Kissen ringsum – und dahinter die Okavango-Weite mit brennenden Laternen im Dunkeln. Luxus, der sich Zeit nimmt.
Wilderness Jao Camp: Exklusive Private Boma in der Private Suite​
Zwei Löwen im Gras des Okavango – unser «Simba» und «Lana», benannt nach der Liebe, nicht nach dem Marketing.
Simba und Lana – so haben wir das junge Löwenpaar getauft, natürlich inspiriert vom König der Löwen.

Jao Camp – Wo Wasser und Land im Okavango Delta verschmelzen

Das Wilderness Jao Camp im Herzen des Okavango-Deltas erreichten wir per Kleinflugzeug – ein Erlebnis, das selbst vor der Landung bereits Safari-Vibes pur versprüht. Der Transfer von Maun wird direkt von Wilderness Safaris organisiert und ist bei dieser exklusiven Luxury Safari selbstverständlich inklusive. Bereits der Anflug über die Wasserarme des Deltas löste pures Glück aus – auch wenn der Magen die Turbulenzen weniger poetisch fand. Auf dem sandfarbenen Boden bewegten sich dunkle Punkte, die wir aus der Luft schnell als Gnus und Zebras erkannten. Und nur wenige Momente später erspähten wir zwischen dichten Baumkronen unsere Unterkunft: das elegante, auf Stelzen gebaute Jao Camp – ein Ort, dessen Name «Jao», «wo Wasser und Land verschmelzen», die kommenden Tage perfekt beschreibt.

Schon beim Ankommen wird klar: Dieses Botswana Safari Camp ist ein architektonisches Meisterstück. Reetdächer, schwebende Holzstege, handgefertigte Möbel und kunstvolle Details schaffen eine Atmosphäre, die eher an ein Safari-Märchen erinnert als an eine einfache Lodge. Stell dir vor, du öffnest die Augen und befindest dich in einer Suite, die sich so nahtlos in die Landschaft eingliedert, dass sie beinahe Teil des Deltas wird. Auf deiner privaten Veranda beobachtest du Elefanten, Antilopen oder Hippos – Sundowner in der Hand, Stille um dich herum.

Game Drives im Jao-Gebiet: Wildlife-Momente, die bleiben

Doch die wahre Magie des Wilderness Jao Camps wartet draussen – im Moremi Game Reserve, einem der artenreichsten Gebiete Afrikas. Nach vier ruckeligen Stunden im Geländewagen hatten wir das grosse Glück, eine Leopardenmutter mit ihren Jungen zu entdecken. Die beiden spielten ausgelassen in den Ästen eines Baumes – einer dieser seltenen Safari-Momente, die dir für immer bleiben.

Während unserer Safari-Abenteuer begegneten wir Giraffen, Zebras, Löwen und Antilopen. Direkt vor dem Camp tummelten sich Nilpferde im Wasser – besonders nachts, wenn man ihre markanten Rufe beim Einschlafen hört. Einer meiner unvergesslichsten Momente? Der Morgen, an dem Ranger Cedric und ich zu einer frühen Pirschfahrt aufbrachen und sieben mächtige Elefantenbullen an einer Wasserstelle beobachteten. Keine Kamera dieser Welt fängt das Gefühl ein, diesen Tieren so nah zu sein.

Die Landschaft des Jao-Gebiets ist ein ständiger Wechsel zwischen verwinkelten Wasserwegen, offenen Lagunen, trockenen Grasflächen und dichtem Buschland. Frühmorgens liegt oft ein milchiger Nebelschleier über dem Delta, durch den die Sonne langsam bricht – ein poetischer Moment, der zeigt, warum eine Safari im Wilderness Jao Camp so besonders ist.

Luxus auf Stelzen: Architektur & Design des Wilderness Jao Camp

Gedeckter Tisch beim Sonnenuntergang, die Sonne taucht die Terasse in Gold – während draussen das Okavango-Delta zu warten anfaengt.
Sonnenuntergang über dem Okavango: Der Tisch ist gedeckt, die Wildnis wartet geduldig draussen.

Alle Bilder stammen aus eigener Linse – authentisch und exklusiv für NineteenGolf.


Jao Camp Botswana: Service, bei dem einfach alles stimmt

Schon bei deiner Ankunft spürst du: Hier verschmelzen Natur und Luxus in perfekter Harmonie. Die Suiten und Villen, auf Holzstegen über dem Boden errichtet, schenken dir nicht nur absolute Privatsphäre, sondern auch einen atemberaubenden Blick auf die Wildnis des Deltas. Das Design kombiniert balinesische Eleganz mit afrikanischem Charme: Dunkle Holztöne, hohe Decken und offene Räume laden dich zum Durchatmen ein. Es fühlt sich an, als ob das Camp eins mit seiner Umgebung ist – und genau darin liegt die Magie dieses Ortes.

Hier erlebst du die perfekte Balance zwischen Abenteuer und Komfort. Abends, mit einem Sundowner in der Hand, lässt du die Ereignisse des Tages Revue passieren und denkst: «Das war mein bester Tag.» Und weisst du was? Morgen wird genauso fantastisch.

Denn im Jao Camp wirst du nicht nur umsorgt – du wirst verwöhnt. Dein persönlicher Butler sorgt dafür, dass du dich voll und ganz auf das Geniessen konzentrieren kannst, während der Küchenchef mit lokalen Zutaten wahre Wunder vollbringt. Exotische Aromen, herzhafte Klassiker – jede Mahlzeit wird zu einem kleinen Fest. Nach einem erlebnisreichen Tag wartet das preisgekrönte Spa auf dich. Hier lösen wohltuende Massagen und Behandlungen die Safari-Staubkörner aus der Seele.

Falls dir der Sinn nach Bewegung steht, bietet der Fitnessbereich eine willkommene Abwechslung. Doch ehrlich gesagt: Ein Glas Champagner im Plunge Pool mit Blick auf vorbeiziehende Tiere ist auch keine schlechte Option. Mein Tipp: Im Pool den Sonnenuntergang geniessen – buchstäblich eintauchen und einfach nur staunen.

Licht fliesst durch hohe Fenster in einen Holzpavillon – eine Frau in hellem Linen und schwarzem Hut wirkt wie zufaellig vorbeigegangen, dabei ist dies die ganze Idee des Jao Camp.Holz und Licht, eine Frau im Linen: Das Jao Camp inszeniert Beiläufigkeit als Luxus.Gedeckte Tafel unter Holzgitter – wo die Okavango-Weite durchs Fenster mitisst.Speisesaal mit Durchblick: Das Delta sitzt mit am Tisch.Einer steht im Schatten der geflochtenen Strohhütte und schaut aufs Delta hinaus – während die Sonne gerade entscheidet, wie dramatisch der Abgang wird.Der Blick aufs Delta in der goldenen Stunde: Luxus beginnt mit dem richtigen Schattenplatz.Blick vom Terrassen-Buffet auf das Wasser – und dann merkt man, dass man gerade sein Sandwich isst, während irgendwo ein Elefant spaziert.Wasser, Terrasse, Sandwich: Die Kulisse macht Hunger zur Nebensache.Terrasse im Grünen: Esstisch mit Holzstühlen unter ausfahrbarem Sonnenschutz – Safari-Dining mit Blick auf die Baumkronen des Deltas, nicht gerade rustikal.Terrasse mit Blick ins Delta: Das Essen unter Bäumen schmeckt hier irgendwie anders.Hängematratze aus Holz und Seilen in einer Safaralodge – wo man sich fragt, ob man noch im Bett liegt oder schon im Delta schwimmt.Hängebett unter freiem Himmel: Hier verschwimmt die Grenze zwischen Schlafzimmer und Savannenluft.Ein Dinosaurierskelett in voller Pracht – mitten im afrikanischen Lagerfeuer-Chic. So viel Geschichte auf einmal ist fast unhöflich.Dinosaurier im Lagerfeuer-Chic: Jao Camp verbindet afrikanische Safari mit unerwarteter Naturgeschichte.Holzstruktur und warmgoldenem Licht gegen das Delta-Dämmerblau – hier schliesst man die Augen und denkt, man habe gerade das Fairway gemacht.Holzbau und Dämmerblau: Schlafzimmer, das sich selbst als Fairway versteht.Safarifahrzeug mit offener Ladefläche und Schutzbügel, Sonnenaufgang über der Salzpfanne – wer braucht schon eine Limousine.Sonnenaufgang über der Salzpfanne, Schutzbügel statt Seitenfenster, Okavango-Unbegrenztheit.

Wilderness Jao Camp(oeffnet eine externe Seite)


Luxus Safaris mit Wilderness in Afrika

Schwarze Striche im Kreis, wild durcheinander – das Logo von Wilderness, wo Ordnung überrated ist.
Wilderness-Logo: Strich für Strich die Wildnis, die Ordnung überhaupt nicht braucht.

Seit 1983 ist Wilderness Safaris als Safariunternehmen tätig und hat exklusiven Zugang zu 2,5 Millionen Hektar (30’000 km²) der schönsten Naturreservate Afrikas. Das Unternehmen betreibt über 45 Lodges und Camps in abgelegenen und unberührten Gebieten in Botswana, Kenia, Namibia, Ruanda, Sambia, auf den Seychellen, in Simbabwe und Südafrika.

Wilderness Safaris haben sich dem verantwortungsbewussten Ökotourismus verschrieben. Ihr Ziel ist es, diese wilden und ursprünglichen Gebiete mit Gästen aus aller Welt zu teilen und gleichzeitig den langfristigen Schutz des spektakulären Naturerbes Afrikas zu sichern. Hier stehen nachhaltiger Umweltschutz und verantwortungsvoller Tourismus an oberster Stelle – eine Philosophie, die nicht nur der lokalen Bevölkerung zugutekommt, sondern auch dazu beiträgt, diese fantastischen Landschaften für kommende Generationen zu bewahren.

Wilderness(oeffnet eine externe Seite)


All-Inclusive-Safari: Dein Rundum-sorglos-Abenteuer im Jao Camp

Eine All-Inclusive-Safari klingt nach einem Rundum-Sorglos-Paket – und genau das ist es! Du buchst dein Abenteuer und kannst den Rest einfach geniessen. Alles, was du brauchst, ist bereits inklusive: luxuriöse Unterkünfte in charmanten Lodges oder stilvollen Zelten, köstliche Mahlzeiten, Snacks und erfrischende Getränke. Selbst die spannenden Game Drives, bei denen dein Herz schneller schlägt, sind Teil des Pakets. Sicher, der Preis ist kein Schnäppchen, aber das Erlebnis, das du dafür bekommst, ist schlicht unbezahlbar: absolute Entspannung kombiniert mit unvergesslichem Abenteuer – und das alles, ohne dir um irgendetwas Gedanken machen zu müssen.

Ein Elefant durchquert allein das hohe Gras – «Stosszähne wie Schwarzeneggers Unterarme», dachte ich mir damals.
Elefanten mit Stosszähnen, so mächtig wie Arnold Schwarzeneggers Unterarme, stampften majestätisch durch das hohe Gras.

Private Fensterplätze bei den Game Drives im Jao Camp

Hier läuft alles sehr privat ab – keine langen Konvois aus Geländewagen, sondern exklusive Erlebnisse nur für dich und deinen Guide. Die Aussicht, die wir dabei geniessen, fühlt sich fast wie ein Privileg an, das man in vollen Zügen auskosten möchte. Die Abgeschiedenheit und Exklusivität des Reservats ziehen viele Tiere an, die hier in Sicherheit und Ruhe leben können – dank der Anti-Wilderer-Einheiten des Militärs, die das Gebiet in Botswana kontrollieren.

Im Jao Camp bieten die von Palmen und Wasser umgebenen Terrassen zu jeder Tageszeit atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Natur und Tierwelt. Unsere riesige Family-Suite, die am Ende des Stelzen-Stegs liegt, ist ein wahres Refugium. Direkt vor unserem runden Pool grunzt täglich ein friedliches Nilpferd vorbei, während über uns die Äffchen auf dem Blätterdach toben. Die frechen kleinen Diebe stibitzen alles, was sie erwischen können – sei es die Haarbürste oder ein Stück scharfe Peperoni-Pizza vom Mittagstisch. So niedlich sie auch sind, solltest du besser genügend Abstand halten.

Die Touren finden oft in kleinen Gruppen statt, und am Abend erwartet uns ein besonderes Highlight: das Buschdinner inmitten der Wildnis. Der sorgfältig ausgewählte Ort – eine grosse Lichtung, dekoriert mit Kerzen und Laternen – sorgt für eine magische und intime Atmosphäre. Welche Wildtiere hier vorbeiziehen, bleibt jedes Mal eine spannende Überraschung. Doch die Busch-Toilette ist nichts für schwache Nerven und kann für empfindlichere Gemüter zur Herausforderung werden.

Am nächsten Tag erleben wir das Kontrastprogramm: Mit einem Mokoro gleiten wir lautlos durch die sumpfigen Lagunen und geniessen die letzten Strahlen des Sonnenuntergangs. Zurück im Camp wartet ein ungezwungenes Lagerfeuer auf uns, wo wir bei einem Drink und sagenhaftem BBQ die anderen Gäste kennenlernen.

Die Geräusche des Abends – das markante Brüllen eines Löwen oder das tosende Trampeln einer Büffelherde in der Ferne – sorgen für Gänsehaut. Dieser Soundtrack der Wildnis wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und die Safari in Botswana zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Wann ist Wasser im Okavango-Delta? Die beste Reisezeit erklärt

Kochkessel an der Koffergriff eines Safarifahrzeugs – dahinter Elefanten im Delta, als würde man sie nur nebenbei mitnehmen.
Kochkessel an der Koffergriff eines Safarifahrzeugs – dahinter Elefanten im Delta, als würde man sie nur nebenbei mitnehmen.

Safari im Okavango-Delta mit oder ohne Wasser

Das Okavango-Delta in Botswana erlebt seine jährliche Überflutung typischerweise zwischen Mai und Oktober, mit einem Höchststand der Wasserstände von Juni bis August.

Die Flut wird von den Regenfällen im Hochland Angolas gespeist, die meist im Januar und Februar einsetzen. Das Wasser legt etwa einen Monat zurück, um die ersten 1’000 Kilometer des Okavango-Flusses zu überwinden, und benötigt weitere vier Monate, um durch die Kanäle und das dichte Pflanzenwerk des Deltas zu fliessen. Dadurch erreicht die Flut das Delta ausgerechnet während der trockenen Wintermonate in Botswana und schafft so eine einzigartige ökologische Oase.

Das Moremi Game Reserve befindet sich im Herzen des Okavango-Deltas, dessen Wasserstände stark von saisonalen Schwankungen geprägt sind. Die jährliche Flut erreicht in der Regel ihren Höhepunkt zwischen Juni und August, wenn sich das Delta auf das Drei- bis Vierfache seiner üblichen Grösse ausdehnt.

Die beste Zeit, das Moremi Game Reserve zu besuchen, liegt zwischen Juni und Oktober. In dieser Trockenzeit sind die Wasserstände im Delta hoch, und die Tierwelt konzentriert sich um die verbleibenden Wasserstellen, was hervorragende Tierbeobachtungen ermöglicht.

Als wir also im Dezember 2019 dort waren, zeigte sich das Delta von seiner trockenen Seite. Statt der erwarteten glitzernden Wasserkanäle und überfluteten Ebenen fanden wir eine sandige, staubige Landschaft vor. Der Staub wirbelte unter den Rädern unseres Jeeps auf, und anstelle der leisen Rufe der Wasservögel begleitete uns das Knirschen des Sandes. Doch es gab auch einen Vorteil: Wir konnten sogenannte «Walking Safaris» mit unserem Guide John unternehmen – ein Erlebnis, das uns die Tierwelt hautnah erleben liess.

Die Tiere hatten sich an die ungewöhnlichen Bedingungen angepasst und versammelten sich um die wenigen verbliebenen Wasserstellen. Die endlose Weite des Himmels verlieh der Szenerie dennoch eine faszinierende Schönheit – anders, aber keineswegs weniger beeindruckend. Es war eine eindrückliche Erinnerung daran, wie stark das Leben in dieser Region vom Rhythmus der Natur abhängt – und wie empfindlich dieser Rhythmus aus dem Gleichgewicht geraten kann.

Knorriger Baum im Gegenlicht, die Sonne verschwindet hinter Savannenhorizont – und plötzlich verstehst du, warum man hierherkommen musste.
Sonnenuntergang - Die Natur ringsherum wirkt unberührt und majestätisch – man spürt förmlich die Ruhe und Gelassenheit der Wildnis.

Jao Camp: Ein Rückzugsort der Extraklasse in Botswanas Wildnis

Das luxuriöse Jao Camp schwebt förmlich in den Baumkronen, eingebettet in eine traumhafte Kulisse aus Flusswäldern, weiten Auen und einer beeindruckenden Tierwelt. Dieses preisgekrönte Camp wurde 2019 nach einem kompletten Neubau wiedereröffnet und vereint modernsten Komfort mit einem botanischen Ambiente. Es liegt in einem 60’000 Hektar grossen privaten Schutzgebiet, das im Osten an das Moremi Game Reserve und im Westen an Mombo grenzt.

Der Stil des Camps verbindet zeitgemässen Safari-Chic mit Eleganz. Das Jao Camp bietet zwei exklusive Villen, ideal für Familien, und fünf weitere luxuriöse Suiten. Jede Unterkunft ist stilvoll eingerichtet und verfügt über einen privaten Pool, grosszügige Wohn- und Essbereiche sowie en-suite Badezimmer mit Innen- und Aussenduschen – für ein Bad unter den Sternen. Für ultimative Entspannung sorgt der weitläufige Wellnessbereich mit Pavillon direkt an den überfluteten Wasserwegen, während der Fitnessraum aktive Momente garantiert.

Die Schwemmebenen rund um das Camp sind durchzogen von Termitenhügeln und kleinen, mit Palmen bewachsenen Inseln, die der Landschaft eine fast surreal schöne Note verleihen. Das Jao Camp gehört zu den ersten im Okavango-Delta, die vom jährlichen Flutwasser erreicht werden. Bereits im März oder April steigt hier das Wasser, wodurch du die Magie der überfluteten Ebenen in ihrer vollen Pracht erleben kannst.

Holzstruktur und warmgoldenem Licht gegen das Delta-Dämmerblau – hier schliesst man die Augen und denkt, man habe gerade das Fairway gemacht.
Dachkonstruktion aus Holz, Delta-Dämmerung: Hier schläft es sich besser als nach jedem Eagle.

Moremi Game Reserve – Das wilde Herz des Okavango-Deltas

Dies ist das erste Reservat in Afrika, das von Einheimischen gegründet wurde. Besorgt über die rasche Dezimierung der Tierwelt in ihrem angestammten Land – verursacht durch unkontrollierte Jagd und das Eindringen von Vieh – ergriff das Batawana-Volk von Ngamiland unter der Führung von Mrs. Moremi, der Witwe des verstorbenen Häuptlings Moremi III., 1963 die mutige Initiative, Moremi zum Wildreservat zu erklären. Es ist bis heute das einzige offiziell geschützte Gebiet im Okavango-Delta und besitzt eine enorme wissenschaftliche, ökologische und naturschutzfachliche Bedeutung. Nicht umsonst zählt Moremi zu den schönsten Reservaten Afrikas, vielleicht sogar der Welt.

Das Moremi Game Reserve liegt im zentralen und östlichen Teil des Okavango-Deltas. Es umfasst die Moremi-Zunge und Chief’s Island, die mit einem der reichsten und vielfältigsten Ökosysteme des Kontinents beeindrucken. Hier kannst du spektakuläre Wild- und Vogelbeobachtungen geniessen, darunter die wichtigsten Pflanzenfresser- und Raubtierarten der Region sowie über 400 Vogelarten. Viele davon sind Zugvögel, und einige gehören zu den bedrohten Arten. Sowohl das Spitzmaul- als auch das Breitmaulnashorn wurden kürzlich erfolgreich wieder angesiedelt, was Moremi zu einem echten «Big Five»-Ziel macht.

Mit einer Fläche von rund 3’900 km², an der Schnittstelle zwischen Land und Delta, ist das Moremi Game Reserve ein wahrhaft malerisches Schutzgebiet. Saisonale und ganzjährige Überschwemmungsgebiete prägen die Landschaft, die aus Wasserwegen, Lagunen, Tümpeln, Pfannen, Wiesen und Wäldern besteht. Dieses abwechslungsreiche Terrain macht die Fahrten auf den vielen Strecken und Pfaden von Moremi zu einem einzigartigen Erlebnis. Hier findest du Abenteuer und Naturschutz in perfekter Harmonie – ein absolutes Muss für jeden Safari-Enthusiasten.

Jao Camp | Webseite(oeffnet eine externe Seite)

Okavango-Delta Impressionen: Unsere Bildergalerie aus dem Wilderness Jao Camp

Frau mit Fernglas am See im Okavango – die «Luxus»-Safari beginnt mit Geduld.Fernglas statt Filter: Im Okavango lernt man, hinzuschauen statt zu posten.Sonnenuntergang ueber dem Okavango – Palmen im Gegenlicht, davor Savannenlandschaft in Rot- und Orangetoenen. Das ist der Moment, in dem man versteht, warum man hier ist.Sonnenuntergang über dem Okavango: Der Moment, in dem Luxus zur Nebensache wird.Lagerfeuer in der Kalahari bei Sonnenuntergang – die einzige Reservation, die man sich hier leisten muss, ist Geduld beim Warten auf die nächste Gin and Tonic.Feuer unter afrikanischem Himmel, Geduld ist die einzige Reservation hier.Zwei Leoparden lagern in der Baumkrone – während du unten im Golfbuggee sitzt und dich fragst, wer hier eigentlich die bessere Aussicht hat.Zwei Leoparden in der Baumkrone, und der Golfbuggee wirkt plötzlich sehr klein.Mann mit Kamera auf hölzerner Plattform am Wasser – hier wird nicht golfed, sondern beobachtet.Fotografieren statt Putts zählen – im Delta gelten andere Regeln.Bootsspitze schneidet durchs stille Wasser – das Okavango Delta zeigt sich in Rosa und Blau, als würde es sich gerade entscheiden, ob es Abend oder Morgen ist.Morgens durchs Delta: Das Licht weiss noch nicht, ob es bleiben soll.Zwei Fotografen in leichter Safarikleidung wandern durch sandiges Buschland – der eine mit Kamera im Anschlag, der andere mit Rucksack und Optimismus ausgestattet. Hier wird nicht gebucht, sondern gearbeitet.Zwei Fotografen im Okavango-Delta unterwegs, die Kamera bereit, der Rucksack hoffnungsvoll.Campingstuhl und Laternenständer im Okavango-Delta – während hinten die Sonne verschwindet, weiss man: hier beginnt der Abend, nicht der Urlaub.Stuhl und Laterne warten auf die Nacht; hinten versinkt die Sonne im Delta.Leopardjunges auf verkohltem Ast, sitzend wie auf einer Galerie – die Natur als Loge mit Aussicht.Leopardjunges auf geschwärztem Ast, wachend wie ein stilles Versprechen der Wildnis.Ein Boot mit zwei Personen bei Sonnenuntergang im Okavango Delta – wobei die Safari-Romantik vor allem in der Silhouette steckt.Sonnenuntergang im Delta: Das Boot verschwindet in der Silhouette, die Safari beginnt erst im Kopf.Flusspferde im Wasser, eins mit aufgerissenem Maul – die Lodge verschwimmt im Hintergrund. Wer hier beobachtet, wird selbst beobachtet.Hippos im Okavango, die Lodge verschwunden: Wer hier Safari macht, wird Teil der Natur.Eine Golfer-Silhouette im seichten Wasser des Okavango – weit entfernt vom Fairway und doch nie naeher am perfekten Moment.Im Okavango-Delta findet man eher Krokodile als Fairways – und genau das ist der Reiz.Drei leere Campingstühle, dazwischen ein Feuer in voller Glut – das Qorokwe wartet.Drei leere Stühle, ein flammendes Feuer – das Camp wartet auf Geschichten.Giraffe im Okavango Delta, von oben betrachtet – die beste Aussicht auf die eigene Unbedeutendheit.Giraffe im Okavango-Delta: von oben betrachtet wirkt selbst sie klein gegen das Grün.Hyänen in der Nacht auf Nahrungssuche – wenn die Steppe zum Nachtclub wird.Hyänen in der Nacht auf Streifzug durchs Delta, wenn die Steppe erwacht.Elefant im Gegenlicht der untergehenden Sonne – die Natur spricht eine andere Sprache als der Golfplatz.Elefant in der Abenddämmerung: Hier spricht die Natur, nicht der Scoreboard.Mäander des Okavango von oben – die Natur schreibt ihre eigenen Scorecards.Der Okavango mäandert wie eine Scorecard durch endlose Wildnis.Ranger mit Baseballkappe, Ausblick auf Buschland und Himmel vom offenen Safarifahrzeug – die Angestellten hier wissen, was sie tun.Die Ranger von Wilderness sind alle sehr nett und qualifiziert. Sie sprechen englisch.Fussspuren im Sand zwischen Steinen – die einzige Spur, die man hinterlassen sollte.Fussspuren im Sand zwischen Steinen, die einzige Spur, die bleiben sollte.Schwarze Seen durchziehen das leuchtend grüne Moor – Wasser und Land spielen hier ein kluges Spiel der Farben.Der besondere Reiz dieses exquisiten Safari-Camps liegt in der Vielfalt seiner Landschaften. Flüsse spiegeln den düsteren, dramatischen Himmel wider.Sonnenuntergang ueber dem Okavango, Baeumesilhouetten rahmen das Licht ein – den Golfschlaeger kann man sich dazudenken.Sonnenuntergang über dem Okavango, Bäume rahmen das Licht ein wie ein perfektes Finish.Hippopotamus-Schädel im Sand des Okavango Delta – die Natur schreibt ihre eigenen Geschichten, während das Gras weiterwächst.Hippo-Schädel im Sand, die Natur schreibt ihre Geschichten, Gras wächst weiter.Elefantengesicht im Profil, Stosszahn weiss leuchtend, Haut von Staub gepudert – die afrikanische Wildnis hat ihre Porträts.Porträt einer Begegnung: Elefant im Profil, Staub als feines Puder, Stosszahn leuchtend weiss.Leopard in der Mittagshitze auf einer Astgabel – beobachtet, wer gerade wen anschaut.Leopard im Schatten, entspannt beobachtend: Die Mittagshitze ist sein bestes Versteck.Sonnenaufgang ueber dem Delta, der Tisch ist bereits gedeckt – waehrend die Wildnis noch schlaeft.Frühstück im Wilderness Qorokwe Camp, ein genussvoller Morgen im Herzen des Okavango-Deltas.Löwe im Sumpfgras des Okavango – liegt da wie er gehört, völlig entspannt zwischen Wasser und Weite.Löwe im seichten Wasser des Okavango – hier ist er zu Hause, völlig entspannt.Poler im Mokoro gleitet durch flaches Wasser – die Stille des Deltas spricht lauter als jedes Resort.Ein Poler navigiert sein Mokoro durch die Stille des Deltas, während die Wolken zusehen.

Warum du zwei Wilderness Camps kombinieren solltest – unser ehrlicher Safari-Tipp

Wenn wir eines aus unseren Safaris in Botswana gelernt haben, dann das: Ein einziges Camp zeigt dir immer nur einen Ausschnitt – aber erst die Kombination aus zwei völlig unterschiedlichen Wilderness Camps öffnet dir das ganze Kapitel «Okavango-Delta».

Du startest z.B. erst in einem wasserreichen Gebiet wie Wilderness Jao oder Wilderness Kwetsani, wo Sanfte Mokoro-Fahrten, glitzernde Lagunen und Tierbegegnungen am Wasser deinen Tag bestimmen. Und danach wechselst du in ein Camp in trockenerem Terrain, etwa Wilderness Seba, Wilderness Abu, Wilderness Chitabe oder Wilderness Mombo, wo grosse Löwenrudel, Wildhunde, Elefantenherden und endlose Graslandschaften das Safari-Herz höher schlagen lassen.

Genau das macht die Magie einer Camp-Kombination aus: Du siehst mehr, du verstehst mehr und du tauchst tiefer ein in die unglaubliche Vielfalt des Okavango-Deltas. Wilderness organisiert den Transfer zwischen den Camps je nach Lage entweder mit dem Buschflieger, dem Helikopter oder dem Game-Drive-Vehicle – und schon dieser Transfer ist ein eigenes Erlebnis.

Unsere Empfehlung: 3 Nächte im ersten Camp, 3 Nächte im zweiten Camp – die perfekte Balance aus Ankommen, Erleben und Staunen. Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich Tierwelt, Vegetation und Lichtstimmungen in ein und derselben Region sein können.

Wilderness Orokwe – Das Schwester-Camp vom Jao Camp