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wasserhindernis mit brücke und bäumen am grün

Dolomitengolf in Osttirol: 36 Loch, vier Kurse und ganz viel Panorama

· Osttirol, Österreich (46.905, 12.512) · 7 Min Lesezeit · Monika Geisler

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36 Loch, vier 9-Loch-Kurse und Bergpanorama: Unser Golfplatzbericht zeigt, warum das Dolomitengolf Resort bei Lienz zu den spannendsten Golfanlagen in Tirol zählt.

36 Loch, aufgeteilt in vier 9-Loch-Kurse, die das Golfsekretariat täglich neu kombiniert. Das macht den Platz nicht nur gross, sondern angenehm abwechslungsreich. Wer mehrere Tage spielt, steht nicht jeden Morgen vor derselben Runde – rein rechnerisch ergeben sich sechs mögliche 18-Loch-Varianten.

Was den Platz aber wirklich ausmacht, ist die Stille. Das Dolomitengolf liegt auf der Alpensüdseite, eingebettet zwischen der Weite Osttirols und den Lienzer Dolomiten. Die Berge sind immer da.

Die Anlage ist überraschend flach für eine alpine Region. 99 Prozent der Gäste, sagt man uns, sind Golferinnen und Golfer. Das ist kein Hotel mit Golfplatz. Das ist ein Golfparadies mit Hotel.

Wer in den Suites eincheckt, bekommt für die gesamte Aufenthaltsdauer einen Golfcart gratis dazu, inklusive eigenem Golffach im Club, wo das Equipment einfach stehen bleiben darf. Kein Wunder, dass die meisten den Cart nutzen. Schade eigentlich – denn nur wer läuft, spürt das Fairway wirklich unter den Füssen und entdeckt jedes Mal neue Ecken, die man vom Cart aus verpasst.

wasserhindernis mit brücke und bäumen am grün
Stille Wasser, sanfte Bergkulisse: Das Dolomitengolf Resort zeigt sich in seinem besten Licht.

Der Silberne Kurs ist bereits auf dem neuen Standard – und ehrlich gesagt: Vom Layout gefällt er uns am besten. Vielleicht, weil er sich am wenigsten nach klassischem Parkland anfühlt und fast ein wenig wie ein Inland-Links spielt. Offen, weit, mit Fairways, die Raum geben und trotzdem klare Entscheidungen verlangen.

Die Bäume stehen hier nicht im Weg, dafür übernehmen tiefe Blumenwiesen diese Rolle zuverlässig. Gerät der Ball auch nur ein Mü zu weit hinein, wird die Suche schnell vergebens. Dazu grosse, selbstbewusste Bunker und Wasserhindernisse, die das Spiel wachhalten, ohne ihm die Leichtigkeit zu nehmen.

Obwohl die Zahlen auf der Scorekarte nüchtern bleiben, fühlt sich der Silberne moderner und sportiver an. Vielleicht auch deshalb, weil hier endlich einmal die Drives so richtig rausgehen – und ein Platz, auf dem der Driver mitspielt, sammelt bekanntlich schnell Sympathiepunkte. Vielleicht ist er genau deshalb unser Lieblingskurs im Dolomitengolf. Aber wie so oft beim Golf gilt: Layoutliebe ist Geschmackssache.

Auch modisch passt dieser Platz eher zu klaren Linien als zu viel Tamtam. Bei 36 Grad auf dem Fairway tragen wir neue Styles von GOLFINO – sportlich, leicht und genau richtig für eine Runde, auf der man Bewegungsfreiheit nicht nur schätzt, sondern braucht. Es ist diese Art von Golfmode, die nicht laut sein muss, um gut auszusehen: funktional genug für den Drive, elegant genug für den Drink danach.

Jeden Freitag findet hier ein 9-Loch-Turnier statt – für Gäste, die über die Woche gespielt haben, und für Golf-Beginner, die in der hauseigenen Akademie gerade ihren Platzreifekurs gemacht haben. An unserem Turniertag sind tatsächlich viele frische Platzreife-Absolventen dabei. Das merken wir erst, als uns gleich mehrere fragen, ob auch wir gerade unsere Platzreife gemacht hätten. Ziemlich verwundert sind sie dann, als der erste Drive schnurgerade 160 Meter rausgezimmert wird.

Gespielt wird bei sengender Sommerhitze auf dem Silberkurs, und das Windchen, das über die Fairways streicht, verleiht dem Platz streckenweise ein leichtes Linksgefühl. Flight-Partner Reto aus Graubünden erzählt uns, dass er hier sogar eine Fernmitgliedschaft hat – für 400 Euro im Jahr. Er übernachtet im Schwesterhotel nebenan, dem 4-Sterne Dolomitengolf Hotel & Spa, gespielt wird auf demselben Platz. Reto kommt seit Jahren jeden Sommer hierher, nur um eine Woche Golf zu spielen. Und er ist damit nicht allein: Wir treffen mehrere Gäste, die schon mehr als das siebte oder zehnte Mal da sind.

panoramablick über den Golfplatz im Dolomitengolf Resort in Osttirol
Blick über den Golfplatz ins Pustertal, die Berge schweigen, die Bälle fliegen.
Brücke am Golfplatz im Dolomitengolf Resort in OsttirolKleine Brücke, grosse Aussicht: Das Dolomitengolf Resort lässt Golfer über ihre Schläge nachdenken.blick auf golfcart auf dem fairway mit bunkernMaschinenarbeit vor Bergkulisse: Der Greenkeeper hält den Platz in Form, während die Dolomiten zuschauen.golfer am abschlag mit bergpanoramaGolferin am Abschlag: Hochspannungsmast als stiller Zuschauer im Panorama.Weisse Kappe, karierte Hose – sie steht auf dem Platz wie auf ihrem Wohnzimmersofa, die Dolomiten im Nacken. Vier Kurse, neun Löcher je Stunde, und die Zeit spielt einfach keine Rolle mehr.Auf vier Neun-Loch-Kursen die Dolomiten im Blick: hier kann es ruhig länger dauern.Strommasten neben Berggiganten – und mittendrin ein einsamer Golfcart, der seine Bahnen zieht. Die Realität eines perfekten Platzes.Strommasten und Bergriesen bewachen jeden Schlag auf dieser Fairway-Meditation.wasserhindernis mit springbrunnenWasser als Hindernis, Bergpanorama als Bonus – die Dolomitengolf Resort-Philosophie.wasserhindernis mit brücke und bäumen am grünWasser als Gestaltungselement: Das Resort nutzt die Natur, statt gegen sie zu spielen.Entenfamilie im flachen Wasser – während der Platz oben längst gespielt werden will.Enten-Familie beim Morgenschwimm, während oben die Fairways warten.panoramablick über den Golfplatz im Dolomitengolf Resort in OsttirolVom Abschlag ins Panorama: Das Dolomitengolf Resort nutzt jede Sichtlinie.Golferin im Clubhaus mit WeissweinAuf der Terrasse des Clubhauses: Das Dolomitengolf Resort belohnt auch die Sinne abseits des Platzes.

Dolomitengolf Rot: 9 Löcher im grössten Golfresort Tirols

Der Rote Kurs beginnt dort, wo Golf im Resort idealerweise beginnt: direkt neben dem Proshop. Wir starten schon um acht Uhr morgens, allein, mit genügend Zeit und ohne Druck im Flight dahinter. Der Platz zeigt sich als angenehm entspannter Parkland-Kurs – ruhig, gepflegt, gut lesbar und genau richtig, um in den Tag hineinzuspielen.

Die Fairways sind breit, die Grüns top gepflegt, die Bunker hell vor dem Felsenpanorama dahinter. Wasserhindernisse plätschern genau dort, wo man gerade seinen Rhythmus gefunden hat – charmant, ein bisschen unverschämt und immer dann, wenn es am wenigsten passt.

Besonders schön wird es an Loch 7. Das Dogleg führt direkt am Dolomitengolf Suites vorbei, entlang des Pools, mit der Fahne fast vor dem Haus. Ein langes, durchaus anspruchsvolles Par 5 – und unser Lieblingsloch auf diesem Kurs.

Wer früh raus will, nutzt den Frühgolfer-Brunch, der bis 12 Uhr im benachbarten Dolomitengolf Hotel & Spa serviert wird, direkt am ersten Abschlag. Praktisch für alle, die ihren eigenen Rhythmus bestimmen und lieber Qualität als Eile wollen. Und wer sein Spiel gezielt verbessern will, bucht eines der Golf-Packages der Akademie: mehrere Tage intensiv mit den Pros an Technik und Spielpraxis, ganz ohne auf Genuss zu verzichten.

Monika im Weiss, karierte Hosen, weisse Mütze – dahinter die Dolomiten. Golf wird zur Nebensache.Monika am ersten Abschlag, dahinter die Dolomiten. Hier wird Golf zum Panoramaerlebnis.Blick vom Grün auf das Clubhaus mit BergpanoramaClubhaus zwischen Rasen und Gebirge: hier beginnt das grosse Spiel.Golfwagen mit Golfbag vor Hotel auf dem FairwayEinzeln auf dem Fairway: Die Dolomiten sind grösser als der Platz.ein wasserhindernis mit fahne auf grünWasser statt Bunker: das Grün im Dolomitengolf Resort zeigt Vorrang vor Tradition.golferin mit golfschläger am abschlagAm Abschlag des Dolomitengolf Resort, die Berge als ständige Zuschauer.blick auf einen bunker mit baum und golfcartPause im Wald: Während der Cart wartet, eröffnet sich die nächste Szenerie.
Grün mit Wasserhindernis im Dolomitengolf Resort in Osttirol
Der wohl schönste Anblick für Golfer: Das Grün vom 9ten Loch vor dem Wasserhindernis. Ausblick vom Clubhaus

Dolomitengolf Blau: frisch überarbeitet, besser gewappnet für den Winter

Lukas, der Golf Club Manager, erzählt uns, dass der Blaue Kurs gerade umfassend überarbeitet wurde und seit wenigen Tagen wieder offiziell geöffnet ist. Der Grund liegt in der Topografie: Die Anlage ist relativ flach, und im Winter kann drei bis vier Monate lang eine dicke Eisschicht auf den Fairways liegen. Für den Rasen bedeutet das Stress – bis tief in die Wurzeln.

Der Blaue Kurs wurde deshalb neu onduliert und mit einer neuen Drainage versehen, die das Problem künftig deutlich entschärfen soll. Und das ist erst der Anfang: Nach und nach sollen in den kommenden Jahren auch der Rote und der Grüne Kurs auf diesen Standard gebracht werden.

Grüner Kurs Dolomitengolf: Weite Fairways, Bergblick und bewegte Grüns

Der Grüne Kurs startet ebenso wie der Silberne und Blaue hinten am Starterhäuschen und wirkt wenn man ihn spielt auf den ersten Blick wie die zweite Version vom Roten Kurs – weit, flach, landschaftlich offen und mit viel Raum zwischen Fairway, Bäumen und Bergkulisse. Doch unterschätzen sollte man ihn nicht. Er gilt als der längste der vier Kurse, und gerade die bewegten Grüns verlangen mehr Aufmerksamkeit, als die entspannte Optik zunächst vermuten lässt. Auf den Bildern sieht man gut, was diesen Kurs ausmacht: grosszügige Spielbahnen, helle Bunker, einzelne markante Bäume, hohe Blumenwiesen am Rand und immer wieder dieser Blick in die Berge. Ein Kurs, der nicht laut auftritt, aber im Spiel durchaus Charakter zeigt.

Golfcart am Bunker auf dem Golfplatz
Bunker mit Aussicht: Im Dolomitengolf Resort vergisst man fast, wo der Ball liegt.
Blick auf den Cartweg und den Golfplatz im Dolomitengolf Resort in OsttirolBergwand als stilles Publikum, der Cartweg schlängelt sich durch die Stille.Blick vom Grün auf das Clubhaus mit BergpanoramaClubhaus mit vier Neun-Loch-Kursen: Das Dolomitengolf Resort thront zwischen grünem Grün und Bergwand.panoramablick über das fairway über den abschlagDer alte Baum am Fairway: Natürlicher Ankerpunkt einer imposanten Bergkulisse.

Platzreifekurse im Dolomitengolf: Golf lernen im Urlaub

golftasche auf driving range dolomitengolf
Golftasche auf der Range, Dolomiten im Rücken: Die Aussicht beim Trainieren ist hier das grösste Handicap.
Golfspieler in Startposition, dahinter das Grün der Dolomiten – und die Berge schauen einfach zu.Blick vom Clubhaus auf den Golfplatz, dahinter die Berge Osttirols im Grünen.Schwarze Clubhouse aus Holz und Glas mitten auf der grünen Wiese – dahinter die Dolomiten, als würde man das Panorama bestellt haben.Moderne Clubhouse-Architektur trifft auf klassisches Bergpanorama: Das Dolomitengolf Resort bei Lienz.Golferin auf der Driving Range mit MattenabschlagAuf der Driving Range des Dolomitengolf Resort: Bergpanorama statt Ballmaschine.

Auch beim Golfservice merkt man im Dolomitengolf Resort, dass hier nicht erst seit gestern abgeschlagen wird. Alles ist darauf ausgelegt, den Einstieg ins Spiel so unkompliziert wie möglich zu machen – egal, ob du bereits routiniert unterwegs bist oder deine Platzreife noch vor dir hast.

Die Akademie Dolomitengolf bietet dafür eigene Einsteigerkurse an, bei denen du innerhalb von fünf Tagen Schritt für Schritt zur Platzreife geführt wirst. Trainiert wird in kleinen Gruppen, mit Leihschlägern, Kursunterlagen sowie Range- und Übungsbällen inklusive. Auf dem Programm stehen die Grundlagen des Spiels: Schwung, Chip, Putt, erste Runden auf dem Platz sowie Regel- und Etikettekunde. Kurz gesagt: alles, was du brauchst, um dich später sicher und entspannt auf dem Golfplatz zu bewegen.

Dass das im Dolomitengolf besonders gut funktioniert, liegt auch an der Infrastruktur. Die Anlage ist grosszügig, die Driving Range bietet ausreichend Raum zum Üben, und auf der angeschlossenen Übungsanlage kannst du genau das trainieren, worauf es später auf der Runde ankommt: lange Schläge, kurzes Spiel, Putten, Bunker, Gefühl. Dazu kommt der 36-Loch-Meisterschaftsplatz direkt vor der Tür – also genug Golf, um das Gelernte nicht nur auf der Matte, sondern auch im echten Spiel zu testen.

Für alle, die bereits Platzreife haben und gezielt weiterkommen möchten, gibt es zusätzliche Golf-Packages mit den Pros der Akademie. Dort wird mehrere Tage lang an Technik, Taktik und Spielpraxis gearbeitet – unterstützt durch moderne Trainingssysteme wie Trackman, Videoanalyse, SAM PuttLab oder Logical Golf. Das klingt ziemlich professionell, bleibt aber angenehm urlaubstauglich: vormittags trainieren, nachmittags spielen, abends gut essen.

Golfplatz Dolomitengolf ResortHier klicken(oeffnet eine externe Seite)

Dolomitengolf Resort: Wohnen, Kulinarik und Golfurlaub in Osttirol

Nach dem Spiel ist vor dem Resortgefühl: Wie es sich in den Dolomitengolf Suites wohnt, warum so viele Gäste wiederkommen und was das Haus kulinarisch besonders macht, erzählen wir in unserem ausführlichen Artikel zum Dolomitengolf Resort.

frau auf balkon schaut zurück und grüsst
Blick vom Balkon auf Grün, Berge und Pool: Das Dolomitengolf Resort zeigt Flagge.

Apropos Stil auf dem Platz: Die Golfoutfits, die ich während dieser Reise trage, stammen aus der neuen Kollektion von Golfino. Leichte Materialien, klare Linien, sportliche Schnitte – genau richtig für Tage, an denen es früh auf den Platz geht, mittags 36 Grad hat und man nach der Runde trotzdem noch gut angezogen auf der Terrasse sitzen möchte. Wer die Looks nachshoppen möchte, findet die aktuelle Kollektion im Golfino Online-Shop.

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