
Warum das Hotel Mignon Meran zu Südtirols besten 5-Sterne-Hotels zählt: Gourmetküche, Park Spa und Luxus mitten in Meran.
In den letzten fünf Jahren war ich bestimmt ebenso oft in der Region rund um Meran – und eigentlich immer zur schönsten Zeit: im Frühling oder zur Törggele-Saison im Herbst. Dieses Mal mit einem konkreten Ziel: dem Hotel Mignon Meran Park & Spa, einer der ruhigsten und persönlichsten 5-Sterne-Adressen, die diese Stadt zu bieten hat. Und was soll ich sagen? Wir hatten Sonne satt. Vielleicht ist das Glück, vielleicht Meran. Wahrscheinlich beides.
Meran in Südtirol gehört für mich längst zu den Orten, an die ich immer wieder zurückkehre. Dieses milde, fast mediterrane Klima, die Palmen vor schneebedeckten Gipfeln, die Weinberge, Apfelplantagen und Promenaden, all das ergibt eine Mischung, die man so kaum ein zweites Mal findet. Dazu kommt diese Landschaft, die wie gemacht ist für alles, was draussen guttut: Spaziergänge, Golfen, kleine Ausflüge und dieses ziellose Flanieren, das im Alltag viel zu selten Platz hat. Und das Hotel Mignon Meran Park & Spa liegt genau mittendrin.

Porsche vor Palmen: Merans elegante Hotelkulisse rechnet mit jedem Budget.
Der Eingang des Mignon verspricht, was drinnen wartet: Eleganz ohne Inszenierung.
Moderne Lobby des Mignon: Glas und Palmtrunke rahmen die dezente Eleganz.
Die Bar des Mignon vereint Handwerk und Eleganz; die Spirituosensammlung rechts erzählt ihre eigenen Geschichten.
Die Junior Suite im Hotel Mignon mit Blick auf den Park.
Was ich an Meran besonders liebe, ist aber die Atmosphäre. Im Gegensatz zu grossen Städten scheint hier alles einen Gang runterzuschalten. Das Tempo ist angenehmer, die Menschen herzlich, freundlich und aufmerksam. Gastgeber wie Gäste wirken entspannter, fast so, als hätte man sich hier stillschweigend darauf geeinigt, den Alltag für ein paar Tage einfach draussen zu lassen. Und genau das begeistert mich jedes Mal aufs Neue.
Dieses Mal sind wir von Zürich aus mit dem Genesis GV70 angereist, 300 Kilometer summend durch die Voralpen, über den Reschenpass, ins Etschtal. Der Check-in läuft problemlos, freundlich, ohne Aufwand. Paul empfängt uns am Empfang, reicht zwei Gläser Champagner — und dann, unaufgefordert, zwei Schlüssel für die Elektrobikes. Die gehören anscheinend einfach dazu. So eine Geste sagt mehr als jede Willkommensbroschüre. Unsere Junior Suite liegt mit Blick auf den Park. Draussen: 26 Grad, Sonne, Stille. Wir sind angekommen.
Liegen im Hotelpark mit Schirm: Hier wird die Mittagshitze zum Vorteil.
Wo die Palmen Schatten werfen, wartet das nächste Dinner. Südtirol im Luxus-Format.Von unserem kleinen Balkon aus öffnet sich der Blick über den Garten – ein stilles, grünes Tableau aus alten Bäumen, gepflegten Wegen und jener Ruhe, die man in Meran besonders gut kann.

Golfbag vs. Gourmetmenü: Auch im Zimmer bleibt man hier flexibel.
Schwarzes Handtuch mit feinen Lettern, Ölflaschen dahinter: auch die Details machen das Hotel.
Gepäck im Zimmer: Wenigstens hier landen die Dinge, wo sie hingehören.
Das Licht dimmen, die Kissen aufschütteln, ankommen im Mignon.Kulinarik im Hotel Mignon Meran: Seit zwanzig Jahren kocht Hanspeter Humml gegen jede Form von Beliebigkeit an
Fangen wir mit dem Morgen an, denn der ist im Mignon ein Erlebnis für sich. Vom frisch gebackenen Brot der Meraner Bäckerei Schmidt über Käse, frisch zubereitete Eierspeisen aus der Showroom-Küche, eine grosszügige Obstauswahl, Lachs, selbstgemachte Marmeladen, Kuchen, Joghurts und Müsli — das morgendliche Frühstücksbuffet ist mein Argument dafür, noch früher aufzustehen und perfekt, bevor es auf eine kräftezehrende Golfrunde im Golfclub Passeier Meran geht.
Morgens am Buffet: Die Bäckerei des Mignon lässt sich täglich bewundern.
Gebäck und Broschüre im Mignon: wo Südtiroler Tradition auf Gourmet trifft.
Grüne Servietten mit Edelweiss-Stickerei – Südtiroler Eleganz im Speisesaal.
Mittagslicht fällt auf den Tisch: Orchidee, Gläser, und eine Bernsteinflasche schwebt darüber.Abends übernimmt Küchenchef Hanspeter Humml. Sein sechsgängiges Gourmetmenü verbindet regionale Qualität mit mediterraner Leichtigkeit und einem guten Schuss Kreativität obendrauf.
Begleitet wird das Ganze von einem üppigen Salat- und Antipastibuffet, liebevoll eingedeckten Tischen und einem Service, der die Kunst der gehobenen Gastlichkeit versteht. Rino, der Chefkellner, führt aufmerksam, souverän und mit jener stillen Eleganz durch den Abend.
Südtiroler Genussabend im Hotel Mignon Meran mit Zithermusik
An einem Abend wird es im Mignon tirolerisch – auf dem Teller und musikalisch. Heinz Gamper, der wohl bekannteste Zitherspieler Südtirols, begleitet den Abend mit modern interpretierter Musik: dezent, stimmungsvoll und mit genau jenem lokalen Kolorit, das Atmosphäre schafft, ohne sich aufzudrängen. Wer bereits 1990 für den Papst im Vatikan gespielt hat und später im Ritz in Paris auftrat, muss sein Können nicht mehr gross erklären.
Auf dem Teller landen bei mir heute Passeirer Saibling, geräuchert, mit Spargel. Tiroler Speckknödelsuppe. Zanderfilet mit Speckwürze, Petersilie und Butterkartoffeln. Oder wer es wie Philipp deftiger möchte: Hirschragout mit Rosenkohl. Zum Abschluss eine Holunder-Variation oder Aprikosen mit Vinschgerle und Heumilch.

Scampi auf schwarzem Porzellan: So elegant präsentiert sich Südtirols Gourmetszene.
Paniertes Schnitzel auf schwarzem Porzellan, Sauce dazu – die Küche des Mignon kennt ihre Klassiker.
Südtiroler Tradition trifft Hotelglanz: Am Zitherspiel erkennt man die Liebe zum Detail.
Der Weinkeller schaut zu, während man speist – und hat genug Zeit dafür.Freitag ist Fischbuffet: Kulinarisches Highlight
Das Fischbuffet im Mignon hat den Ruf eines Hausklassikers – es findet jeden Freitagabend statt. Und wir können bestätigen: völlig zu Recht. Was hier aufgefahren wird, ist für mich als Liebhaberin von allem, was aus dem Meer kommt, schlicht grossartig. Austern auf Eis, Jakobsmuscheln in der Schale mit Kräuterkruste, Venusmuscheln, Schwertfisch-Carpaccio, gebeizter Lachs in breiten Streifen, dazu ganze Fischköpfe als imposantes Mittelstück der Tafel – Man geht mehr als einmal durch und weiss nicht, wo man anfangen soll. Wir haben es pragmatisch gelöst: einfach probieren. Alles. Mehrfach.
Fisch schwimmt im Hotel Mignon gleich dreifach: im Wasser, in Butter, im Wein.
Austern auf Eis: im Hotel Mignon gehört das zur täglichen Leidenschaft.
Austern, Jakobsmuscheln, Zitrone: Das Freitag-Ritual in Merans feinstem Haus.
Minimalistisch inszeniert: Himbeeren, Mousse, ein Hauch von Nougat.Ich war so begeistert, dass ich euch meine Instagram-Stories vom Fischbuffet nicht vorenthalten kann. Manchmal sagen Bilder eben schneller, was Worte nur umständlich erklären. Und ganz ehrlich: Wer kann dazu bitte Nein sagen?
Hotel Mignon Meran | 5-Sterne Wellness Südtirol(oeffnet eine externe Seite)
Park-Wellness auf 2’000 Quadratmeter mitten in Meran
Der Park Spa des Mignon verteilt sich auf 2’000 Quadratmeter und drei Etagen. Indoor- und Outdoor-Pool, Bambus-Hyperthermae, Salzgrotte, Vier-Jahreszeiten-Sauna, Wellness-Dachgarten mit Bio-Sauna, Whirlpool und Eisbrunnen. Ayurveda, Yoga, Beauty-Anwendungen. Belvita Leading Wellnesshotel, falls einem das Zertifikat was sagt.
Was wir ohnehin mehr mögen als jedes Zertifikat, ist Atmosphäre. Und davon gibt es hier reichlich.
Besonders schön zu beobachten: Ab etwa 15 Uhr kehren die Gäste von ihren Wanderungen, Golfrunden und Ausflügen zurück – und sammeln sich ganz selbstverständlich rund um den Pool.
Und wer den Aufenthalt noch ein bisschen runder machen möchte: Eine Massage oder ein Beauty Treatment können wir euch unbedingt empfehlen. Gerade nach einer Golfrunde oder einem aktiven Tag in Meran ist es genau das, was lange nachwirkt – und der Seele leise über die Schulter streicht.

Solaranlage auf dem Dach, Wein im Glas unten – nachhaltig luxuriös.
Poolanlage im Schatten von Hecken, wo sich Entspannung von Gourmet-Erlebnissen unterscheidet.
Luxus mit Aussicht: Das Badeparadies des Mignon versteckt sich elegant zwischen Bäumen und Weissbeton.
Ruheraum im Grünen: Der Park des Mignon lädt zur Entschleunigung ein.
Korbkuppeln als Rückzugsort: Die Wellness-Bereiche des Mignon laden zum Entschleunigen ein.
Bücher über Südtirol und Architektur stapeln sich neben einem cremefarbenen Sessel – Lesestoff für den Aperitif.
Blick durchs Fenster: Der Park spiegelt sich im Pool wie in einem zweiten Himmel.Die Geschichte vom Hotel Mignon und eine Frau, die ihrer Zeit voraus war
Die Geschichte des Hotel Mignon Meran Park & Spa beginnt mit einer Frau namens Zenzi Glatt. 1948, kurz nach dem Krieg, eröffnete sie in Meran die Pension Mignon – in einer Branche, die damals noch fest in Männerhand war. Mit feinem Gespür für das, was kommen würde, bot sie bereits in den 1950er-Jahren Buttermilchbäder und Sauna-Anwendungen an, lange bevor der Begriff Wellness in der Hotellerie überhaupt geläufig war.
Als die Pension zu klein wurde, zog die Familie in die Karl-von-Grabmayr-Strasse, nur drei Gehminuten vom Meraner Stadtzentrum entfernt. 1967 eröffnete dort das neue Park Hotel Mignon. Zenzis Tochter Irmgard Amort führte es mit ruhiger Hand und grossem Organisationstalent weiter. Seit 2006 leitet ihre Enkelin Sissi Amort-Ellmenreich das Haus.
Sissi selbst ist es, die jeden Morgen zu Schere und Vase greift und frische Blumen im Haus arrangiert. Die gesamte Hoteliersfamilie ist im Haus stets präsent. Alle tragen das Erbe weiter und wirken dabei sichtbar stolz auf das, was die Urgrossmutter einst geschaffen hat. Die Bronzeskulptur am Hoteleingang, von der Meraner Künstlerin Irma Hölzl, erinnert täglich daran, woher das alles kommt. Beim Aperitif vor dem Abendessen treffen wir Philipp – Juniorchef, sympathisch, bodenständig und mit einem klaren Blick fürs Wesentliche. Wir plaudern über die Geschichte des Hauses, über das, was war, und das, was noch kommen soll.
Schnell merkt man: Philipp hat Freude an guten Details. An einer Bar, auf die er zu Recht stolz ist, an einer vielseitigen Gin-Auswahl und an einer gigantischen Weinkarte, die er erst kürzlich weiter ausgebaut hat. Auch viele Mitarbeitende sind seit einem Jahrzehnt oder länger Teil des Teams. Eine Konstante, die man nicht unbedingt sieht, aber spürt. Im Ton. Im Miteinander. In dieser Atmosphäre, die einen nicht sofort wieder gehen lassen will.
Golf Special Hotel Mignon Meran: 20% Greenfee-Ermässigung bei sechs Partnerkursen
Beim Laden des Golfschlägers zeigt sich die Routine: Passeier wartet.
Grüner Traum im Puschlav: Das Greenfee-Angebot macht die Sache noch attraktiver.
Berggoffen, wo die Fairways zwischen Alpenwiesen und Tannen verschwinden.
Golfplatz mit Bergblick: So schön kann Luxus in Südtirol sein.Eines gleich vorweg: Das Hotel Mignon Meran Park & Spa ist kein klassisches Golfhotel. Aber die Golfregion rund um Meran zählt noch immer zu den bestgehüteten Geheimnissen Norditaliens. Südtirol hat in Sachen Golfinfrastruktur in den vergangenen Jahren spürbar aufgeholt – und Meran liegt als Ausgangspunkt ideal für Tagesausflüge zu den Plätzen des Etschtals und darüber hinaus. Das Mignon macht es seinen Golfspielerinnen und Golfspielern angenehm einfach: Mit der hoteleigenen Golfcard gibt es 20 Prozent Ermässigung auf das Greenfee bei allen Partnerkursen der Region. Und davon gibt es einige, die sich lohnen.
Nah dran sind der GC Lana mit 9 Loch und der GC Passeier Meran mit 18 Loch – beide nur rund 15 Kilometer entfernt. Auch der GC Eppan liegt in entspannter Reichweite und eignet sich perfekt für eine zusätzliche Runde zwischen Wasser, Weinbergen und Südtiroler Sonne.
Und für alle, die noch mehr wollen: Der GC St. Vigil Seis ist einer dieser Plätze, für die sich jeder Kilometer lohnt. Für mich ist er ein echtes Highlight der Region – und einer meiner persönlichen Lieblingsgolfplätze.
Unsere Erlebnisse auf diesen Plätzen kannst du übrigens ebenfalls hier bei uns nachlesen.
Meran im April: Was die Stadt nebenbei zu bieten hat
Wer am Wochenende in Meran ist, sollte den Samstagmorgen nicht auf der Fairway verbringen. Zumindest nicht den ganzen. Der Meraner Wochenmarkt im Stadtzentrum ist einer dieser Orte, an denen sich das Alltagsleben einer Stadt besonders ehrlich zeigt: Südtiroler Käse, Vinschgauer Brot, Honig, Speck, Gewürze. Und wer im April hier ist, trifft Meran in seiner flüchtigsten und vielleicht schönsten Form — denn genau dann findet das Merano Flower Festival statt.
Wir waren vom 23. bis 26. April dort, und die Stadt war buchstäblich ausgeblüht. An der Kurpromenade vor dem Kurhaus reihen sich die Ausstellerstände aneinander: seltene Pflanzen, Sträucher, Kaktus-Arrangements vor der Merano-Skulptur, exotische Proteablüten im Vordergrund und das Kurhaus dahinter — als wäre die Kulisse eigens für dieses Wochenende gebaut worden. Dazu: ein «Petit Déjeuner des Fleurs» zum Frühstücken im Grünen, Workshops, private Gartenführungen, Slow-Food-Aperitivo und Livemusik. Das Festival trägt das Green Event Zertifikat — und man merkt, dass hier nicht einfach Blumen verkauft werden, sondern ein Lebensgefühl. In Meran im April nicht unter freiem Himmel zu sitzen, wäre eine vertane Chance.
Und weil das Mignon wirklich alles aus einem Aufenthalt herausholen möchte: Wer Lust hat, kann auch das Hotel Adria in Obermais besichtigen, das Schwesternhaus der Familie im benachbarten Stadtteil. Ein denkmalgeschütztes Jugendstiljuwel, das man in dieser Form kaum ein zweites Mal findet.
Meran zeigt sein farbiges Gesicht: Blüten so far, Luxushotel dahinter, Berge am Horizont.
Merans Frühjahrsblüte: Blütenmeere vor klassischer Architektur, bevor die Golfplätze rufen.
Meran säuselt dir seine Grüsse zu. Ein feines Hotel versteht das Geschäft.
Protea in voller Blüte vor dem denkmalgeschützten Kurhaus – Merans Belle Époque lässt grüssen.
Blauem Rittersporn umrahmt: Hier wird Luxus spürbar, bevor man ihn betreten hat.
Meran zeigt sich wie immer: malerisch, beschaulich, ein wenig zu schön für wahr.
Der Kirchturm von Meran ragt über die subtropische Vegetation, als hätte jemand das Gotische ins Südländische versetzt.
Meraner Spaziergang an der Passer, die Berge warten immer noch geduldig.
Merans Kurhaus rahmt die Bergkulisse ein: wo Luxus auf Alpenluft trifft.Häufig gestellte Fragen zum Hotel Mignon Meran
Wo liegt das Hotel Mignon in Meran genau?
Das Hotel Mignon liegt ruhig und zentral in der Altstadt von Meran, nur wenige Gehminuten von der Kurpromenade, Boutiquen und Sehenswürdigkeiten entfernt. Trotz der Lage mitten in der Stadt bietet es viel Privatsphäre — dank des weitläufigen Parks, der einen fast vergessen lässt, dass man sich im Herzen einer Kurstadt befindet.
Ja. Das Mignon richtet sich an Gäste ab 14 Jahren — und wer einmal erlebt hat, wie viel Unterschied das macht, bucht nie mehr anders. Wellness, Stil und Genuss ohne Kompromisse: genau das, wofür Meran steht.
Ist das Hotel Mignon ein Adults Only Hotel?
Der Park Spa verteilt sich auf 2’000 Quadratmeter und drei Etagen: Indoorpool, Whirlpools, Bio- und Finnische Sauna, Dampfbad, Wellness-Dachgarten mit Gartenblick, Ruhebereiche. Alles für Erwachsene, alles ohne Betrieb. Das ist kein Wellness-Katalog — das ist eine Einladung, nichts zu tun. Und das ernstzunehmen.
Welche Wellnessangebote gibt es im Hotel Mignon?
Eindeutig ja. Das sechsgängige Gourmetmenü von Küchenchef Hanspeter Humml, das Fischbuffet am Freitagabend mit Pianobegleitung, das Sleep-in-Frühstück bis 11 Uhr und die wöchentlichen Weinverkostungen mit Südtiroler Weingut-Fokus — Kulinarik ist hier kein Randthema, sondern Programm.
Ist das Hotel Mignon etwas für Gourmets?
Die Bibliothek mit hochwertigen Bildbänden. Die Hotelbar mit über 100 Gins. Der Park mit der Zenzi-Kapelle und den hoteleigenen Bienenvölkern. Und das Team — viele Mitarbeitende sind seit über einem Jahrzehnt dabei. Alberto an der Bar seit fast 20 Jahren. Das spielt man nicht, das wächst.
Was macht das Hotel Mignon besonders — abseits von Spa und Küche?
Das Hotel öffnet zu Ostern und schliesst Mitte November. Frühling und Herbst sind ideal für Garten, Golf, Kultur und Stadtspaziergänge. Im Sommer lädt der schattige Park zum Verweilen ein, im Herbst lockt die Weinernte — und der Spa funktioniert zu jeder Jahreszeit. Wer den April liebt: Das Merano Flower Festival verwandelt die Stadt jedes Frühjahr in ein florales Gesamtkunstwerk.
Wann ist die beste Reisezeit für das Hotel Mignon Meran?
Hotel Adria Meran: Jugendstil-Hotel mit Geschichte

Zwei Generationen betrachten die Geschichte des Hauses, bevor sie es neu entdecken.
Mann deutet auf Zimmer 18, wo einst Kaiserin Sissi logierte.
Badezimmer aus gelblichem Marmor, Spiegel im Holzrahmen: hier darf man sich für das Dinner vorbereiten.
Das Vintage-Radio hält unter glitzerndem Kronleuchter inne, wartet auf alte Melodien.
Warm angeleuchtet empfängt das Zimmer den Gast. Draussen blüht bereits der Garten.Das Hotel Adria: Mitten im Meraner Villenviertel Obermais, nur wenige Minuten vom Mignon entfernt, steht ein Haus, das man mit Fug und Recht als das eigenwilligste Hotel der Stadt bezeichnen darf. Zur Familie Amort-Ellmenreich gehören in Meran insgesamt drei Häuser: das Hotel Mignon, das denkmalgeschützte Jugendstilhotel Adria und die Residence Désirée – alle getragen von derselben Handschrift familiärer Gastlichkeit.
Wir hatten die Gelegenheit, Florian Ellmenreich — Gastgeber, Geschäftsführer vom Hotel Adria — persönlich zu treffen und eine Führung durch das Haus zu erleben.
Das Motto lautet: «Original bleibt Original.» Und Florian meint das ernst. Der Parkettboden knarrt an bestimmten Stellen. Er sagt dann: «Der Adria-Geist spricht mit Ihnen.» Die Aufzugskabine ist noch original. Terrazzo-Böden, Vollholzparkett, das Stiegenhaus in «biancone veronese» — alles aus der Bauzeit 1870 bis 1880.
Die Geschichte des Hauses beginnt 1868, als ein Kellner aus Thüringen nach Meran kommt, sich in eine Wirtstochter verliebt und die beiden 1885 in Obermais ein Hotel errichten. Es hiess damals Hotel Austria, bis die Faschisten nach dem Ersten Weltkrieg Südtirol italianisierten und der Name plötzlich ein komisches Gefühl bei den neuen Gästen hinterliess. Also wurde aus dem Austria das Adria. Für Italiener klingt das nach Urlaub. Logisch. Ein weiterer Bogen dieser Geschichte: 1983 kaufte Zenzi Glatt, Hotelpionierin aus Meran und Schwiegermutter der heutigen Besitzerfamilie, das Hotel kurzerhand während einer Kur in Obermais.
Zur Familie zurückgekehrt erklärte sie lapidar: «Ich habe ein Hotel gekauft.» Frau Sissi Amort war damals 21, kam frisch von der Hotelfachschule. Das Hotel Adria ist heute das denkmalgeschützte Geschwisterhaus des Mignon, ein 4-Sterne-Betrieb im Jugendstil, bei dem man sich fragt, ob man gerade in einem Hotel oder in einem lebendigen Stück Stadtgeschichte sitzt.
Unsere Antwort ist: beides.
Hotel Adria Meran(oeffnet eine externe Seite)
Unterwegs mit dem Genesis GV70 Electrified

Zwei Personen, zwei Golftaschen, zwei E-Trolleys, zwei Reisetaschen — klingt nach Tetris. Ist es aber nicht. Rückbank umlegen, alles rein, Kofferraum zu. Fertig. Wer je mit Golfgepäck gereist ist, weiss: Das ist keine Selbstverständlichkeit.
Das Zweite, was zählt, ist die Reichweite. Der Genesis GV70 Electrified schafft bis zu 479 Kilometer pro Ladung. Zürich bis Meran über den Reschenpass — kein einziger Ladestopp. Wir rollen durch, vorbei am versunkenen Kirchturm von Alt-Graun, der einsam aus dem türkisfarbenen Reschensee ragt, durch den Vinschgau mit seinen endlosen Apfelplantagen. Kaffee in der Hand, Bergpanorama im Rückspiegel, kein Reichweitenrechner im Kopf. Und falls doch: Das Navi zeigt dir jederzeit die nächste Ladestation auf der Strecke.
Das Interieur ist klar, wertig, intuitiv. Tempomat, Abstandsregelung, Lenkhilfe — alles greift ineinander. Die Schildererkennung hat uns einmal kurz auf der Autobahn überrascht, als der GV70 ein Ausfahrtschild etwas zu ernst nahm. Passiert.
Genesis(oeffnet eine externe Seite)
Sonnenaufgang auf der Autobahn, Vintage Radio läuft – die Fahrt beginnt schon.
Südtirol im Seitenspiegel: die Aussicht lässt sich nicht ignorieren.
Kurzer Halt zwischen Bergsee und Kirchturm: der Genesis GV70 in seinem Element.
Der Reschensee wartet: Das Mignon liegt zentral, um Südtirols Pracht zu erkunden.
Elektro-Porsche vor dem Hotel Mignon: Merans Luxusadresse empfängt zeitgemäss.
Ein schwarzes SUV vor der modernen Eingangsfassade des Hotel Mignon: Ankunft im Luxus.Bilder anklicken zum Vergrössern. Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Pressekooperation. Der Genesis GV70 Electrified wurde uns für eine Woche zur Verfügung gestellt.
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